Geschrieben am

Das Voynich Manuskript und neue interessante Sichtweisen

voynich manuscript illustrationsbeispiel - wiki-pd

Mögliche Erklärung zur Entstehungsart des Voynich Manuskriptes

In einem recht aktuellen Beitrag auf dem Voynich Blog von Jürgen Hermes vom 29.07. diesen Jahres wird die Frage aufgegriffen, ob es sich beim Urheber des berühmten Voynich Manuskriptes um einen Autokopisten gehandelt haben könnte. Kern dieser Hypothese bildet die Recherche und Forschung von Torsten Timm. Dessen Beitrag zum Thema Voynich Manuskript ist hier abgelegt >>>> 

Es sei mir an dieser Stelle eine kurze eigene Betrachtung erlaubt: In einem meiner letzten Gespräche zu diesem Thema meinte mein damaliger Gesprächspartner, dass das Voynich Manuskript, wenn es denn „echt“ sei, kein Mensch geschrieben haben könne, da kein Mensch in der Lage sei, in solchem Umfang nahezu ohne Fehler, Verbesserungen bzw. Korrekturen einen derart langen unzusammenhängenden Text zu schreiben. In der Tat ist der Text nahtlos, ohne sichtbare Unterbrechung geschrieben.Bliebe also die Vermutung, dass er per Automatismus, sei es nun ein Computer oder dergleichen, gefertigt wurde. Da es dies im Mittelalter nicht gab, muss es eine andere Erklärung geben. Mittlerweile gibt es derart viele Deutungen und Hypothesen, dass man annehmen könnte, die Forschung zum Voynich Manuskript habe sich ausgeschöpft, jedoch:

Torsten Timm´s Hypothese liegt ziemlich nah bei der meines damaligen Gesprächspartners, denn er folgert, dass es sich beim Voynich-Manuskript-Verfasser um einen „Autokopisten“ gehandelt haben könnte, dem zwar kein „Werkzeug“ zur automatischen Schreibe zur Verfügung stand, der sich jedoch einer wiederkehrenden Zeichenfolge, die er jeweils leicht abwandelte, bedient hat. Dabei „spiegelt“ er vorhanden Inhalte und wandelt sie lediglich leicht ab. Freilich ergäben diese ganzen Sätze dennoch keinen Sinn aber Timms Forschung zum Thema Voynich würde zumindest die Reibungslosigkeit und Flüssigkeit des Voynich Manuskript Textes erklären.

Wie auch immer, der Text vom Timm ist interessant und gar nicht mal so spektakulär, sondern im Gegenteil schlüssig und nachvollziehbar. Die Frage nach dem „Warum“ bleibt zwar auch mit dieser Hypothese unbeantwortet, erklärt aber zumindest eine mögliche Entstehungsart. Lest auch unbedingt unsre weiteren Beiträge zum Thema Voynich Manuskript.

voynich manuskript illustrationsbeispiel - wiki-pd
voynich manuskript illustrationsbeispiel – wiki-pd

 

Geschrieben am

Voynich Manuskript entschlüsselt? Update 2014

Der Kryptologe Klaus Schmeh stellt in seinem bereits im Februar diesen Jahres erschienenen Beitrag auf Focus Online die Frage, ob denn nun das „vertrackte Voynich Manuskript endlich enträtselt“ sei? Bislang galt dieses etwa 500 Jahre alte Buch als einziges Riesenrätse! Wir schrieben auf Figunetik.com bereits auch schon darüber – hier gehts zum damaligen Beitrag von 2012. Bislang gilt das Buch, welches zudem mit zahlreichen Illustrationen geschmückt ist, als „nicht lesbar“ . Mancher war gar der Meinung, dass es nicht von Menschenhand geschreiben sein könne, sprich, es müssen demnach Computer oder Außerirdische gewesen sein. Es wäre, so Experten, einem Menschen nicht möglich, derart unzusammenhängende Wörter und Buchstaben zu bilden, die sich nicht zufällig einmal wiederholten, noch dazu, wenn man die enorme Länge des Buches berücksichtigt. Wie auch immer, seit Januar 2014 behaupten  der Botaniker Arthur O. Tucker und der Informatiker Rexford H. Talbert jedenfalls, das Rätsel gelöst zu haben. Hier geht es zum Artikel auf Focus Online.

voynich mansukript
wiki-pd – Gemeinfreies Werk von Klaus Schmeh – Aufgeschlagenes Manuskript (Nachbildung) mit ausgeklappter Seite
Geschrieben am

Das Voynich Manuskript | Die rätselhafteste Schrift der Welt

Anfang des Monats habe ich auf Arte die Doku zum „Voynich Manuskript“ gesehen. Das Voynich Manuskript, benannt nach seinem Entdecker Wilfrid Michael Voynich gilt bis heute als das geheimnisvollste und rätselhafteste Manuskript der Welt. Es ist in einer unbekannten Sprache geschrieben und mit vielen, teils naiv gezeichneten bzw. gemalten Bildern ausgestattet.  Die Schrift, bzw. der Code konnte  bis zum heutigen Tage nicht entschlüsselt werden. Auch der Entdecker Michael Voynich selbst ließ nichts unversucht, das Rätsel um das seltsame Manuskript zu lösen. Ohne Erfolg. Merkwürdig ist zudem, dass das Mansukript ohne eine Korrektur fließend von Anfang bis Ende in korrekten Lettern geschrieben wurde. Es entstand vermutlich in der Zeit von 1404 bis 1438 . Allen, die diese Doku nicht gesehen haben,  sei hier ein Mitschnitt empfohlen. (Bildquelle: Wikipedia public domain)

Autor: A.v. Meierlein-Klingelschmidt