Geschrieben am

Meissen – kinetische Kunst von Jac Janssen vom 6.Mai.2012 bis 6.Oktober.2012

Unser niederländischer Kollege Jac Janssen besuchte im Jahr 2011 unser Atelier. Die schöne Aussicht auf die Albrechtsburg und den Dom sowie die wundervolle landschaftliche Umgebung des Elbtales, welche er mit dem Fahrrad erkundete, inspirierten ihn zu einer neuen kinetischen Arbeit, welche wir heute präsentieren . Die Räder und das Wasser finden sich im kinetischen Kunstwerk „meissen“ wieder. Zu bewundern ist das filigran gearbeitete Kupfer-Rad ganztägig im ToMA-Außenbereich auf der Hafenstraße 19 A in Meißen.  Bewegliche Kunst fasziniert und macht Freude. Hier ist ein Foto zu sehen, im Original bewegt sich das Rad ähnlich einem Wasserspiel.

meissen-von-jac-janssen-kinetische-kunst

Geschrieben am

Eine E-Mail vom Lacma aus Los Angeles an das ToMA-Atelier in Meißen

Zu Heinz Löffler, dem Maler und Grafiker aus Meißen, pflegten wir seit langem eine freundschaftliche Beziehung. Es tat gut, sich mit ihm über Kunst zu unterhalten, mitunter auch intensiv zu streiten. Denn unsere Meinungen zu moderner Kunst gingen schon ziemlich weit auseinander, was uns aber keineswegs trennte. Löffler tendierte zu strenger akribischer fotorealistischer Malerei. Er nutzte in seiner Ölmalerei die altmeisterliche Lasurentechnik, welche vor allem Geduld und Fleiß erfordert. Viele seiner Ölbilder entstanden über einen Zeitraum von vielen Monaten. Mit der Kunst der Moderne hatte er dagegen seine Schwierigkeiten. Sie missfiel ihm vor allem als Mittel zur Verunstaltung einer natürlichen Welt.  Es kann daher nur logisch sein, dass wir Kontrapositionen ein nahmen, denn für mich ist Kunst, so sehr ich den Maler auch ob seiner Fähigkeiten schätze,  vor allem Höhung, Überhöhung und Veränderung. Zudem immer auch ein Denkprozess. Möglichkeiten auszuloten, etwas neu zu erschaffen,  auch zu zerstören oder umzuformen.  An zwei Begebenheiten möchte ich an dieser Stelle besonders erinnern. Die erste, an die ich mich sehr gern erinnere: Heinz Löffler beehrte mich im Jahr 2006, anlässlich meiner Personalausstellung im Festsaal des Logenhauses Meißen, mit einem großen Blumenstrauss zur Vernissage.

Personalausstellung Logenhaus Meißen (2.v.li: Heinz Löffler)

Die Zweite: Zu Beginn des Jahres 2008 erreichte mich eine E-Mail des LACMA mit der Bitte um Kontaktaufnahme mit Heinz Löffler. Es ging um sein Bild „Der Aufbau der Stalinallee“, welches im Rahmen einer Sonderausstellung zur Kunst und Kunstentwicklung der damaligen DDR dort präsentiert werden sollte. Als ich Heinz Löffler daraufhin ansprach (er hatte selbst keinen Internetzugang), zeigte er sich sichtlich gerührt. In der Presse erschien daraufhin auch ein kurzer Artikel,  dass eine ehemalige Zeichenschülerin von Heinz Löffler (meinen Namen nannte die Zeitung nicht) diesen Kontakt ermöglichte.

Ich freue mich, dass es mir vergönnt war, diesen außergewöhnlichen Maler und Menschen kennen- und schätzen gelernt zu haben.

 

Geschrieben am

Oberdistelbacher Feierabend von Uwe Brossmann

Oberdistelbacher Feierabend - Uwe Brossmann

Der Chemnitzer Maler Uwe Brossmann, welcher 2009 im ToMA-Atelier seine figurativen Arbeiten präsentierte, besticht mit Charme, Witz zum Teil aber auch beängstigenden Bildern und einer malerischen Treffsicherheit, die begeistert! In seine malerischen Bild-Ideen fließen figurative und abstrahierte Elemente ein. Aber Brossmann ist auch ein Maler, der auf der Suche bleibt, sich stetig weiterdreht und exzessiv an seiner Malerei feilt.

Geschrieben am

Alles ist ein Spiel – oder etwa nicht?

Unter dem Titel „Alles ist ein Spiel – oder etwa nicht “ zeigte das ToMA-Atelier in Meißen  2008 Werke der in Berlin lebenden Malerin Karin Rindler.  Figurative Malerei zu kritischen Themen, geprägt von ihrem eigenwilligen und technisch bestechendem Malstil.

Die aus Kärnten/Österreich stammende Künstlerin studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien in der Meisterklasse von Professor Carl Unger freie Malerei und Grafik. Nach Diplom (Assoziationen zu Texten von Bertolt Brecht) und Meisterjahr erfolgte der Umzug nach Berlin und intensive Beschäftigung mit Fotografie und Film, gefolgt von jahrelanger TV-Arbeit als Dokumentarfilmerin, Autorin und Redakteurin. 2003 entschloss sie sich wieder ganz für die Malerei und seit 2005 arbeitet sie ausschließlich als freischaffende Malerin in ihrem Atelier in Berlin-Charlottenburg. Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit lag immer und liegt auch heute, unabhängig von jedem Zeitgeschmack, in figurativer Malerei mit gesellschaftskritischen Inhalten, oft auch mit ironischem Blick.

Geschrieben am

Die Besucher von Claus Schneidereit

Die Ausstellung des in Freiberg lebenden Künstlers Claus Schneidereit im Jahr 2008 war ein gelungenes Ereignis für die Kunst in Meißen und deren Bewohner. Sowohl im ToMA-Atelier als auch im ToMA-Außenbereich waren die kinetischen Figuren zu bewundern. Alles lebte, alles wirkte und das mitunter sehr geräuschvoll. Die kinetischen Objekte des Künstlers begeisterten Jung und Alt.

Claus Schneidereit - Die Besucher Kunst in Meissen