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III. Auflage 2016 | Gestatten Künstler mein Name | Leitfaden für Künstler

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Die 3. Auflage zum Leitfaden

Etwas später als geplant aber für Euch noch rechtzeitig in diesem Jahr konnten wir die 3. Auflage zum Leitfaden für Künstler mit dem Titel „Gestatten, Künstler mein Name“ veröffentlichen. Einigen Kollegen dürfte der feine Traktat bereits bekannt sein. Auch für diejenigen, welche die 1. Version bereits gekauft haben, ist die 3. Auflage eine wertvolle Investition, denn sie beinhaltet 2 weitere wesentliche Punkte zur Professionalisierung.

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Der Preis ist stabil

Besonders stolz sind wir darauf, dass wir auch in diesem Jahr mit unserer nunmehr 3. Auflage den Preis für den Ratgeber konstant bei 3,92 Euro halten konnten. Alle, die sich berufen fühlen, künftig als Künstler an einer Ausstellung teilzunehmen oder vielleicht sogar eine Einzelausstellung ins Auge fassen, werden mit den Empfehlungen gut beraten sein. Für viele Kreative ist immer wieder die Frage entscheidend, auf welchem Wege man zu wirklich angesehenen Ausstellungsmöglichkeiten kommt und welche künstlerischen Voraussetzungen dafür eigentlich nötig sind?

Für wen ist der Leitfaden besonders zu empfehlen?

Unsere im kleinen Ratgeber priorisierten Themen richten sich in erster Linie an autodidaktisch arbeitende Künstler, die noch am Beginn stehen. Er dürfte jedoch auch für manche professionell arbeitende Kollegen eine erfrischende Lektüre darstellen 🙂

Vorgehensweise beim Kontakt mit Kuratoren und Galeristen

Manche Künstler denken, dass allein ein flippiges Aussehen oder ein gut platziertes schräges Statement genügen, um die Aufmerksamkeit einer Galerie zu erhaschen. Nichts von dem stimmt. Wir sprechen und schreiben aus Erfahrung. Es zählen einige wirklich wichtige Eckpunkte, auf die eine Galerie sieht, wenn ein Künstler vor der Tür steht. Welche Punkte das sind, steht im Leitfaden.

Als Anregung für ein mögliches Gespräch mit einem Entscheidungsträger aus dem Kunst und Kulturbetrieb dienen sinnvolle Frage-Antwort Beispiele.  Doch nun sei genug verraten. Das Beste ist, ihr kauft den Leitfaden noch heute für lächerliche 3,92 Euro und überzeugt Euch selbst.

So könnt ihr den Leitfaden kaufen und sofort mit dem Lesen beginnen ?

Wir haben uns dafür entschieden, unsere 3. Auflage zur ewigen Frage: „Wie bewerben sich Künstler in einer Galerie?“ oder „Wie komme ich als Künstler zu meiner Berufsanerkennung?“ in den 3 folgenden gängigen Formaten bereitzustellen:

PDF-Format:  Das bewährte PDF Format kann auf allen PC sowie auf allen gängigen E-Book Readern (Kindle, Tolino u.a.) oder per Leseapp auf dem Handy gelesen werden. 

Technische Voraussetzungen:  

Zum bequemen Lesen unseres Leitfadens am Handy, Tablet oder PC benötigt ihr einen PDF Reader wie zum Beispiel den Adobe Reader, den ihr kostenlos hier downloaden könnt. Es eignet sich aber auch jedes andere Programm oder jede andere App , mit der ihr PDF Dokumente öffnen und lesen könnt. 

Wer einen Mac nutzt, der hat zumeist einen PDF Reader mit an Bord. Ab Windows 10 könnt ihr PDF´s auch mit der bordeigenen App Microsoft Edge öffnen.

Tipp: Mit dem Adobe Reader könnt ihr unseren Ratgeber am PC oder am Tablet bequem in mehrseitiger Ansicht , also direkt in Buchform lesen. Dazu wählt ihr im PDF Reader unter Ansicht einfach „mehrseitig“ oder „in Leseform“ oder in „Buchform“.

Gut zu wissen: Es gibt für Handys und Tablets gute Leseapps, die fast alle gängigen E-Book Formate unterstützen, so dass ihr mit einer passenden App auch an Eurem Handy den Leitfaden in 3. Auflage lesen könnt.

Zahlungsmöglichkeiten

Folgende Zahlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung:

                                     

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Lesermeinungen zu bisherigen Ausgaben

U.B. schrieb:

Kurz und knapp gehalten aber konzentriert und didaktisch sehr gut aufbereitet bringt der Leitfaden das Thema auf den Punkt und kann sich durchaus an manchem zum Thema geschriebenen, dickerem Buch messen lassen. Aufbauend auf den wichtigen Punkten wird das Thema “Wie bewerbe ich mich beim Galeristen“ (in einer Galerie) behandelt, welches allzu oft von den Künstlern vernachlässigt wird, in den Hochschulen sehr stiefmütterlich behandelt wird und dann auf die Füße fällt, wenn es darum geht sich vorzustellen.

Strategien zur Darstellung der Person, der Präsentation der Arbeiten und zur Kommunikation werden verständlich angerissen. Häufig gemachte Fehler werden benannt und es gibt einen kleinen Einblick in die Funktionen des Kunstmarktes und die Stellung des Künstlers in ihm. Dabei wird vom Hobbyisten bis zum Hochschulabgänger auf die verschiedenen Professionalisierungsstufen eingegangen und auf eine realistische Einschätzung des eigenen Entwicklungsstandes verwiesen. Ein sehr feiner und nützlicher Traktat für Künstler und solche, die es werden wollen, und so ist es an ihnen, den Leitfaden zu lesen, das was darin steht zu verinnerlichen und schließlich anzuwenden.

Weitere Leserstimmen

M.R. schrieb: Der Leitfaden ist präzise, stimmig und er macht dem an Ausstellungen Interessierten keine falschen Versprechungen. Es ist eine Anleitung in knapper, absolut hilfreicher Form. Danke dafür

Y.R. schrieb: Also war interessant zu lesen. Beruhigend!!!!! da habe ich dann glaub ich soweit nix falsch gemacht, bis auf Fehler Nr. 7. Finde es gut geschrieben (ich mag ja den leicht zynischen Unterton) Schöne Zusammenfassung, für viele mit Sicherheit hilfreich und alles anschaulich auf den Punkt gebracht. Hat Spaß gemacht zu lesen, thx.

K.N. schrieb: toller Text der Leitfaden. Werde ich weiterempfehlen.

H.G.K. schrieb: Mir hat der Leitfaden gut gefallen. Schön klar strukturiert und auf jeden Fall hilfreich. Eine Sache habe ich direkt umgesetzt.

R.R. schrieb: Ich kam mit den Ratschlägen sehr gut zurecht, sie brachten Ordnung und Orientierung in meine Vorbereitungen. Sehr wohltuend für mich als (später) Anfänger, der so gar keine Ahnung hat. Also, Danke! Wie sich das dann in der Praxis auswirken wird, wird sich zeigen, das dauert und fällt mir persönlich auch nicht sehr leicht, hatte ja Jahrzehnte keine Beziehungen auf diesem Gebiet aufgebaut und muss mich erst einmal da hineinfühlen. Aber ich habe Geduld und bisschen Freude wird mich ja wohl auch erwarten. Also, nochmals Danke für die Geburtshilfe und viele Grüße

U.G. schrieb: Vielen Dank für den Leitfaden. Sind wertvolle Tipps, freu mich darüber.

M.G. schrieb: Klasse Anleitung geht wirklich ins Detail ohne Wunder zu versprechen. Sehr hilfreich.

S.L. schrieb: Richtig bewerben in einer Galerie oder für eine hochwertige Ausstellung sind in aller Regel für Künstler, die mehr erreichen wollen, die ganz primären Aspekte. Dass das nicht einfach ist, war klar. Der Leitfaden verspricht keine Wunder und ist gerade dadurch wärmstens zu empfehlen.

 

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In Dresden als Hottentotten beschimpft | Gründung der KG Brücke vor 111 Jahren

Ausstellungsplakat KG Brücke von Ernst Ludwig Kirchner für die Galerie Arnold (Bildquelle wiki-pd)

KG Brücke

Vor 111 Jahren in Dresden: Am 7. Juni 1905 tun 4 Künstler etwas, was auch heute noch ein erfolgreiches Konzept zum Bekanntmachen der eigenen Kunst ist. Sie schließen sich zur Künstlergruppe zusammen. Dieser Künstlergruppe gaben sie den Namen „Die Brücke“ . Die Namen der Künstler, welche allesamt Architektur studieren, sind: Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff. Später stießen noch weitere Mitglieder hinzu. Darunter sind Otto Mueller, Max Pechstein, Cuno Amiet, kurzzeitig Emil Nolde und Kees van Dongen. Die künstlerische Einordnung ist der Expressionismus.

Mit großen Ideen zur Erneuerung der Kunst und der eingefahrenen Sichtweisen vor allem akademischer Kunst gingen die Maler ans Werk. Wann genau der Name „Brücke“ entstand ist nie ganz geklärt worden. Aber dass Schmidt-Rottluff den Anstoß zum Namen Brücke gab, ist unumstritten. Brücke dient hier als Synonym für „Von einem Ufer zum anderen gehen“, als Verbindung usw.

Kontrastreich und farbintensiv

Ausstellungsplakat KG Brücke von Ernst Ludwig Kirchner für die Galerie Arnold (Bildquelle wiki-pd)
Ausstellungsplakat KG Brücke von Ernst Ludwig Kirchner für die Galerie Arnold (Bildquelle wiki-pd)

Auch wenn der Weg in die künstlerische Zukunft noch völlig offen war stand bereits frühzeitig fest, dass ein einheitlicher Stil als Linie zu erkennen sein sollte. Hier  gab es später auch Kontroversen zu dem von der Gruppe als Mitglied angeworbenen Maler Emil Nolde, dem diese Zwängung in einen Einheitsstil zu viel wurde.

Als künstlerische Mittel wurden, neben der Schnelligkeit und Skizzenhaftigkeit der Arbeiten, vor allem Kontrastreichtum und Farbintensität favorisiert. Weitere Stilmittel waren Vergröberungen, Kantigkeit und Verzicht auf Details Hauptmerkmale der Werke der Brückekünstler. Als wichtigste Vorbilder gelten die Maler Vincent van Gogh und Paul Gauguin.

In Dresden und anderswo

In Dresden wurden die expressiven und aufregenden Werke zuerst im Jahr 1906 gezeigt. Diese Ausstellung wurde vom durch den Barock geprägten spießbürgerlichen Dresdner Publikum abgelehnt und auch in der Kritik nicht tiefer rezipiert. Es folgten daraufhin vor allem Ausstellungen in anderen Teilen Deutschlands. Dadurch wurde die Gruppe sehr bekannt. Das aktive Werben um weitere Mitglieder erzeugte wichtige Kooperationen und Kontakte. Somit konnten die Künstler Ihre Ideen übergreifend verbreiten.

Berlin als Zwischenstation und Wegbereiter

Mit dem Umzug nach Berlin im Jahr 1911 löste sich der Gruppenstil etwas auf. Die charakteristischen Malstile der einzelnen Künstler kamen zum Vorschein. In den Zeitschriften Der Sturm und Die Aktion wurden Bilder der Maler veröffentlicht. Dies wiederum steigerte die Bekanntheit weiter. Eine Malschule, von Kirchner und Pechstein unter dem Namen MUIM – moderner Unterricht im Malen, musst wegen Schülermangel schnell wieder geschlossen werden.

Bei allem Aktionen der Brücke ist zu beobachten, dass das Ziel in jedem Fall eine Professionalisierung war. Zu dieser zählte auch der gewünschte Kontakt zu etablierten Kollegen, zu Sammlern und Kunstkritikern. Hochwertige Ausstellungen wie die Sonderbundausstellung in Köln im Jahr 1912 wären ohne den Weg über Berlin vielleicht so nicht möglich gewesen.

Die Brücke gilt vielen Kunsthistorikern heute, neben dem Blauen Reiter, als bedeutendster Beitrag deutscher Kunst zur Kunst des 20. Jahrhunderts

Am Beispiel der Brücke ist deutlich zu erkennen, welche Möglichkeiten Künstlern zur Professionaliserung zur Verfügung stehen. Selbst wenn kein Akademiestudium vorliegt, wie bei jenen Künstlern der Brücke, ist es möglich oder vielleicht gerade deshalb möglich, neue Wege in der Kunst zu finden. Außerdem wird deutlich, dass ein Zusammenhalt und die Außenwirkung als Gruppe völlig neue Wege für Künstler eröffnet, auch wenn danach, so wie auch die Brückemaler, alle wieder eigene Wege gehen. Nach heftigen Differenzen folgte die Auflösung der Brücke im Jahr 1913.

Die einst bei Ihrer ersten Dresden Ausstellung 1906 von Kritikern als Hottentotten beschimpften Künstler der Brücke gehören heute zu den gefragten Künstlern des 20. Jahrhunderts.

 

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Bewerben in Galerien – Bewertungen zum Leitfaden : „Gestatten, Künstler, mein Name!“

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Anregung und Bewertung

Wir freuen uns, dass Du unseren Leitfaden für Künstler kurz bewerten möchtest und sind neugierig auf Anregung und Kritik zu unserem Künstlerleitfaden 

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Wir sind bemüht unseren kleinen Ratgeber „Gestatten: Künstler, mein Name !“ aktuell zu halten und daher für jede Art Kritik seitens unserer Leser dankbar, wenn sie höflich formuliert ist :). Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie schwierig es für Künstler ist, eine qualitativ hochwertige Ausstellungsmöglichkeit zu finden und sich mit der eigenen Kunst einem größeren Publikum zu präsentieren. Unser kleiner Beitrag zur Profilierung  ist unser Leitfaden für Künstler.