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Jean Tinguely | Heureka

Sie bewegt sich ohne einen offen erkennbaren Nutzen, man könnte meinen, sie unterstreicht auf ironische Weise die Frage nach Sinn und Unsinn, philosophisch nach Sein und Nichtsein. Die kinetische Plastik des Schweizer Künstlers Jean Tinguely ist seine erste Arbeit, welche öffentlich in den Jahren 1963 und 1965  für die Schweizer Landesausstellung in Lausanne kreiert wurde. Sie befindet sich in Zürich beim Zürichshorn.

Heureka bedeutet „ich habe es gefunden!“ Archimedes soll das Wort gerufen haben, als er beim Bade das Auftriebsprinzip entdeckte. Tinguely verwendet es in Bezug auf das „Maschinenmonster“ in ironischer Weise. Kunsthistorisch ist Tinguelys Großplastik im „Nouveau Réalisme“ (Neuer Realismus) einzuordnen.

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Die Besucher von Claus Schneidereit

Die Ausstellung des in Freiberg lebenden Künstlers Claus Schneidereit im Jahr 2008 war ein gelungenes Ereignis für die Kunst in Meißen und deren Bewohner. Sowohl im ToMA-Atelier als auch im ToMA-Außenbereich waren die kinetischen Figuren zu bewundern. Alles lebte, alles wirkte und das mitunter sehr geräuschvoll. Die kinetischen Objekte des Künstlers begeisterten Jung und Alt.

Claus Schneidereit - Die Besucher Kunst in Meissen