Buchtipps und Filmtipps von Dieter Wunderlich

Habe gerade eine interessante Entdeckung gemacht. Auf dem hochgradig interessanten BLOG von Dieter Wunderlich werden jede Menge interessante Filme und Bücher beschrieben. Seit dem Jahr 2002 schreibt Dieter Wunderlich gemeinsam mit seiner Frau über seine Leidenschaft. Es werden Filme beschrieben, die sehens- und Bücher, die lesenswert sind. Reinsehen lohnt sich. Hier gehts zum BLOG!

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Ashton Kutcher spielt Steve Jobs – Apple Legende im Kino

Kein Scherz:  Ashton Kutcher soll in einem Kinofilm die Apple-Legende Steve Jobs  verkörpern. Quelle ist das Branchenblatt “Variety” , welches am gestrigen 1. April diese Botschaft verkündete. Unter der Regie vom Joshua Michael Stern soll die Filmproduktion bereits im Mai diesen Jahres beginnen. Der Filmtitel lautet schlicht “Jobs”. Einiges hat es ja zu bieten das illustre Leben des Steve Jobs, der vom Freak zu einem der einflussreichsten und kreativsten Apple-Macher aufstieg.

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Der Kunstmarkt und seine Fälscher – Die Kunst des Fälschens

In der Ausgabe 10/2012 berichtet der Spiegel ausführlich über den Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi, dem es über einen Zeitraum von 35 Jahren gelang, die Kunstwelt, den gesamten  Kunstmarkt, Sammler, Galeristen und Kunstkenner zu foppen. Er verdiente mit der Kunstfälscherei Millionen. Der Fall Beltracchi gilt als der  größte Kunstfälscherskandal der Nachkriegszeit.  Lesen Sie hier den gesamten Artikel  inklusive Interview mit dem Fälscher.

mehr erfahren zum Thema Tatort Kunst: Über Fälschungen, Betrüger und Betrogene

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111 Selbstversuche – ein Rückblick

111 Selbstversuche

Ein interessantes Projekt, so ganz im Zeichen des 21. Jahrhunderts und somit medial nach vorn gewandt, startete ULYSSES SCOUTS und das Team um Dock18 aus Zürich am 11.11.2011.  Der Mythos des Benutzers stand im Vordergrund der 111 Selbstbildnisse und Selbstversuche in Film, Software, Text und Bild. Teilnehmer dieser außergewöhnlichen Gruppenausstellung waren Künstler aus aller Welt. Die Show, welche gerade in Ihrer Gesamtheit einzigartig ist un am 11.11.2011 live auf der Homepage von Dock18 präsentiert wurde,  existiert in Form eines USB Sticks –  Infos unter www.dock18.ch oder www.rotefarbrik.ch/dock18

111-selbstversuche-stick

 

 

 

 

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Goya – oder der arge Weg der Erkenntnis

"Goya - Selbstbildnis" - Quelle Wikipedia Public domain

Die filmisch meisterhaft und sehr aufwendig inszenierte Koproduktion (UDSSR & DDR) aus dem Jahr 1971 in der Regie von Konrad Wolf erzählt den künstlerischen Lebensweg des genialen spanischen Malers Franzisco de Goya. Die literarische Grundlage stammt von Lion Feuchtwanger, dessen Roman den gleichen Titel trägt wie der Film.

Es ist eine Metamorphose, die sich da vollzieht. Der wohlsituierte höfische Maler am Königshof Karls des IV, seine aufreibenden Vorladungen zum Großinquisitor, seine inneren Konflikte mit dem System Spaniens zur damaligen Zeit, die sich in wiederholten Hörstürzen bis zur Taubheit äußern, seine persönlichen Beziehungen zur Herzogin Alba und seine Hinkehr zum Volk und dessen Problemen. All dies ist ergreifend und nachvollziehbar umgesetzt. Der Film erhielt zahlreiche Preise und ist ein Juwel deutscher und russischer Filmgeschichte.

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Petit fours – von Pavel Feinstein

Bereits zum dritten Mal präsentiert die Galerie Vinogradov die künstlerischen  Arbeiten von Pavel Feinstein.  Unter dem Ausstellungstitel „Petits fours“ stellt der Maler kleinformatige Stillleben und Aktbilder  aus. Dieses Kleinformatige  lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die virtuose und minuziöse Handhabe von Farbe, Form, Komposition und Perspektive. Auf eine ungewöhnliche Art und Weise macht Pavel Feinstein realistisch gemalte Gegenstände zur surrealistischen Wesen. Seine Bilder bekommen keine Titel, „sie haben keinen weiteren Kontext, als den malerischen“, – so der Künstler.

Die Vernissage ist am 1.03. 2012 Beginn 19.00 Uhr.

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Künstlerportrait Barbara Rapp

"Kreislaufprobleme" - Collage von Barbara Rapp

"Kreislaufprobleme" - Collage von Barbara Rapp

Wer bei der österreichischen Multi-Media-Künstlerin Barbara Rapp eine Polarisierung zwischen “Femme fatale” und “Femme fragile” zu erkennen glaubt, liegt ihrer Absicht nicht ganz fern. Stellt sie ja auch forsch die Frage nach der perfekten Rolle der heutigen Frau in den Raum: “Ist es das zartliebliche, leise und bloß nicht aufmuckende Gummibootlippen-Prinzesschen als das eine, oder das laut polternde, Hasstiraden um sich werfende Mannweib in der Ritterrüstung als das andere Extrem?“ Derart provokant und ironisch zeigt sich auch ihre unverwechselbare Bildsprache in Malerei, Assemblage, Video und Installation, womit sie zur offenen Diskussion über gesellschaftliche Problemzonen anregen möchte.

Neuerdings geht Barbara Rapp noch einen Schritt weiter – und der allgemeinen Verwirrung rund um die Schlagworte Gender, Queer & Co. auf den Grund. „Der schöne Körper zerfällt in Trümmer“ entschlüsselt Dr. Helmut Hein ihre stark überzeichneten Figuren in expressiven Schwarz-Weiß-Rot-Schattierungen. Fragmente dieses Zerfalls nutzt die Sammlerin von Zeitzeugnissen als Bestandteile ihrer reflektierenden Bildwelten und gibt dabei den Glauben an individuell funktionierende Lebensmodelle so schnell nicht auf.

Aktuell sind Arbeiten von Barbara Rapp hier zu bewundern

-  thirty artists | Gruppenausstellung | Online-Galerie ArtPackage
-  in between | Gruppenausstellung | Galerie im DreiGiebelhaus | Xanten/DE |

Und lassen Sie uns gleich noch gemeinsam einen Blick auf kommende Ausstellungen von Barbara Rapp werfen und freuen wir uns auf alles, was von dieser Künstlerin noch kommt. In jedem Fall bleibt es spannend, soviel ist sicher!

- 30.03.2012 | Nackte Tatsachen und Beziehungskisten | Gruppenausstellung | Atelier-Galerie Kunst!Punkt | Hüfingen/DE |
- 14.04.2012 | Reliquie – Fetisch in Kirche, Kunst & Konsum | Gruppenausstellung | Tufa Trier/DE |
- 14.04.2012 | Seven Avarizia/Greed | Gruppenausstellung Spazio Tempo Arte | Arcos Museo Benevento/IT |
- Juni 2012 | Bühnenbild zu „Romeo und Julia“ | NeueBuehneVillach/AT |
- September 2012 | Einzelausstellung Barbara Rapp | Galerie Blaues Atelier Graz/AT

Hier geht es zur Webseite von Barbara Rapp

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Sächsische Zeitung [online] – Kultur: Die “Digedags” sind in Leipzig zu sehen

Die “Digedags” sind in Leipzig zu sehenSie waren bunt, sie waren spannend, sie waren in der DDR heiß begehrt: die legendären „Mosaik“-Comics. Eine große Ausstellung in Leipzig begibt sich auf die Spurensuche.Besucher laufen am Donnerstag durch Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Foto: dpaFotogalerienWas es in der Ausstellung zu sehen gibtLeipzig. Drei kleine Comic-Helden der DDR stehen im Mittelpunkt der neuen Ausstellung „Dig, Dag, Digedag – DDR-Comic Mosaik“, die von Freitag an im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig zu sehen ist. Die Schau beleuchtet Entstehung und Geschichte des legendären Comic-Heftes sowie die politischen Rahmenbedingungen. „Dig, Dag, Digedag entführten ihre Leser aus der engen Welt der SED-Diktatur“, sagte ein Sprecher am Donnerstag in Leipzig. Die drei kleinen Comic-Helden reisten mit Piraten in die Südsee, eroberten den Weltraum oder begaben sich auf Schatzsuche in Venedig. Ganz nebenbei vermittelten die Hefte so historisches und geografisches Wissen. Die Ausstellung zeigt bis zum 13. Mai mehr als 250 bisher unveröffentlichte Originalzeichnungen, Entwürfe, Vorlagen und Modelle aus dem Archiv, das Erfinder Johannes Hegenbarth alias Hannes Hegen 2009 dem Forum übergab. Unter seiner Federführung entstanden zwischen 1955 und 1975 insgesamt 223 „Mosaik“-Hefte mit einer Auflage bis zu 660 000 Exemplaren. Danach kam es zum Bruch zwischen Hegen und dem FDJ-Verlag Junge Welt in Berlin. Die Digedags verschwanden und wurden von den Abrafaxen abgelöst. Im Juni-Heft 1975 ritten die drei Comicfiguren in eine Fata Morgana – und kehrten nicht mehr zurück. dpa

via Sächsische Zeitung [online] – Kultur: Die “Digedags” sind in Leipzig zu sehen.

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Geisteslandschaften von Markus Retzlaff

Der Maler und Grafiker Markus Retzlaff zeigt derzeit einige seiner technisch meisterhaften      und in der Wahl der Motive ungewöhnlichen Farb-Radierungen in der Galeriekneipe auf der Hafenstraße 28 in Meißen gemeinsam mit seinem Sohn Anselm Retzlaff. Die Ausstellung steht auch unter dem Motto “von der Zeichnung zum Tiefdruck”.  Zur Eröffnung der Ausstellung am 27.01. diesen Jahres kamen unzählige Besucher. Markus Retzlaff betreibt die Ateliergalerie “Oberlicht” in Radebeul. Besuche dort sind jederzeit möglich.

 

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Das zerstörte Dresden – Wilhelm Rudolph

Vor drei Tagen fiel mir wieder das kleine Reclam-Bändchen mit Zeichnungen von Wilhelm Rudolph in die Hände.  In der Bombennacht und in den nachfolgenden Tagen des Infernos grub der Künstler wie unter Zwang all das Schreckliche mit stählernem Griffel in Metall und Steinplatten. Verwaiste Häuser, ausgebombte Straßen, leere Plätze, Schutt und Asche. Andere flohen von diesem schrecklichen Ort, er jedoch sah und hielt fest. Kinderschuhe, die in heißem Teer auf sinnloser Flucht noch steckenblieben. Zeugnisse der Zerstörung.  Die Zeichnungen sind nicht nur bloßes Dokument des Wahnsinns, sondern auch von hohem künstlerischen Wert. Licht- und Raumwerte, Schraffur und Dichte. All dies verstärkt die Dringlichkeit des Apelles.

 

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Eine E-Mail vom Lacma aus Los Angeles an das ToMA-Atelier in Meißen

Zu Heinz Löffler, dem Maler und Grafiker aus Meißen, pflegten wir seit langem eine freundschaftliche Beziehung. Es tat gut, sich mit ihm über Kunst zu unterhalten, mitunter auch intensiv zu streiten. Denn unsere Meinungen zu moderner Kunst gingen schon ziemlich weit auseinander, was uns aber keineswegs trennte. Löffler tendierte zu strenger akribischer fotorealistischer Malerei. Er nutzte in seiner Ölmalerei die altmeisterliche Lasurentechnik, welche vor allem Geduld und Fleiß erfordert. Viele seiner Ölbilder entstanden über einen Zeitraum von vielen Monaten. Mit der Kunst der Moderne hatte er dagegen seine Schwierigkeiten. Sie missfiel ihm vor allem als Mittel zur Verunstaltung einer natürlichen Welt.  Es kann daher nur logisch sein, dass wir Kontrapositionen ein nahmen, denn für mich ist Kunst, so sehr ich den Maler auch ob seiner Fähigkeiten schätze,  vor allem Höhung, Überhöhung und Veränderung. Zudem immer auch ein Denkprozess. Möglichkeiten auszuloten, etwas neu zu erschaffen,  auch zu zerstören oder umzuformen.  An zwei Begebenheiten möchte ich an dieser Stelle besonders erinnern. Die erste, an die ich mich sehr gern erinnere: Heinz Löffler beehrte mich im Jahr 2006, anlässlich meiner Personalausstellung im Festsaal des Logenhauses Meißen, mit einem großen Blumenstrauss zur Vernissage.

Personalausstellung Logenhaus Meißen (2.v.li: Heinz Löffler)

Personalausstellung Logenhaus Meißen (2.v.li: Heinz Löffler)

Die Zweite: Zu Beginn des Jahres 2008 erreichte mich eine E-Mail des LACMA mit der Bitte um Kontaktaufnahme mit Heinz Löffler. Es ging um sein Bild “Der Aufbau der Stalinallee”, welches im Rahmen einer Sonderausstellung zur Kunst und Kunstentwicklung der damaligen DDR dort präsentiert werden sollte. Als ich Heinz Löffler daraufhin ansprach (er hatte selbst keinen Internetzugang), zeigte er sich sichtlich gerührt. In der Presse erschien daraufhin auch ein kurzer Artikel,  dass eine ehemalige Zeichenschülerin von Heinz Löffler (meinen Namen nannte die Zeitung nicht) diesen Kontakt ermöglichte.

Ich freue mich, dass es mir vergönnt war, diesen außergewöhnlichen Maler und Menschen kennen- und schätzen gelernt zu haben.

 

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Oberdistelbacher Feierabend von Uwe Brossmann

Der Chemnitzer Maler Uwe Brossmann, welcher 2009 im ToMA-Atelier seine figurativen Arbeiten präsentierte, besticht mit Charme, Witz zum Teil aber auch beängstigenden Bildern und einer malerischen Treffsicherheit, die begeistert! In seine malerischen Bild-Ideen fließen figurative und abstrahierte Elemente ein. Aber Brossmann ist auch ein Maler, der auf der Suche bleibt, sich stetig weiterdreht und exzessiv an seiner Malerei feilt.

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Alles ist ein Spiel – oder etwa nicht?

Unter dem Titel „Alles ist ein Spiel – oder etwa nicht “ zeigte das ToMA-Atelier in Meißen  2008 Werke der in Berlin lebenden Malerin Karin Rindler.  Figurative Malerei zu kritischen Themen, geprägt von ihrem eigenwilligen und technisch bestechendem Malstil.

Die aus Kärnten/Österreich stammende Künstlerin studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien in der Meisterklasse von Professor Carl Unger freie Malerei und Grafik. Nach Diplom (Assoziationen zu Texten von Bertolt Brecht) und Meisterjahr erfolgte der Umzug nach Berlin und intensive Beschäftigung mit Fotografie und Film, gefolgt von jahrelanger TV-Arbeit als Dokumentarfilmerin, Autorin und Redakteurin. 2003 entschloss sie sich wieder ganz für die Malerei und seit 2005 arbeitet sie ausschließlich als freischaffende Malerin in ihrem Atelier in Berlin-Charlottenburg. Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit lag immer und liegt auch heute, unabhängig von jedem Zeitgeschmack, in figurativer Malerei mit gesellschaftskritischen Inhalten, oft auch mit ironischem Blick.

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Die Besucher von Claus Schneidereit

Die Ausstellung des in Freiberg lebenden Künstlers Claus Schneidereit im Jahr 2008 war ein gelungenes Ereignis für die Stadt Meißen und deren Bewohner. Sowohl im ToMA-Atelier als auch im ToMA-Außenbereich waren die kinetischen Figuren zu bewundern. Alles lebte, alles wirkte und das sehr mitunter sehr geräuschvoll. Die kinetischen Objekte des Künstlers begeisterten Jung und Alt. Mit einiger kurzen Bilderstrecke möchten wir an dieses schöne Ereignis erinnern.

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“Meißen” von Elya Yalonetski

"Meißen" von Elya Yalonetski Als uns im Februar letzten Jahres unsere Berliner Künstlerkollegen Elya und Arseny besuchten, genossen wir gemeinsam den wunderbaren Blick von unserem Balkon auf die Meißner Altstadt, den Dom, die Burg und die Elbe. Es ist eine ganz besondere Freude für uns, dass dieser Anblick für Elya eine Inspiration war und in der Folge ein kleines Meisterwerk entstehen ließ. Dieses möchten wir Euch natürlich nicht vorenthalten. Eine gelungene und romantische Kombination, bei welcher Mütterchen Elbe den Burgberg Misnia trägt und umfließt :)

Danke Elya für diese geniale Idee und Umsetzung. Ein Klasse Werk!

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