“Wasserorgel” von Jac Janssen – kinetische Kunst in Meißen

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Wasserorgel von Jac Janssen

Pressemeldung der SZ vom 27.07.2010 – Aktuelle Ausstellung ToMA-Atelier – Hafenstraße e.V. (kunst meissen )

Jessica betrachtet die Wasserorgel im Garten des ToMA-Ateliers in der Meißner Hafenstraße 19 A. Diese hat der niederländische Künstler Jac Janssen im Rahmen der Ausstellung “internationale momente” installiert. Neben den kinetischen Kunstinstallationen sind keramische Stücke, Lithografien, Metallskulpturen, Ölbilder und Grafiken ausgestellt. Die Arbeiten von insgesamt zehn Künstlern sind noch im August im ToMA-Garten sowie in den Räumen des soziokulturellen Zentrums Hafenstraße e.V. zu sehen.

(Foto: Claudia Hübschmann)

 

 

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BATMAN IN WIEN

Nicht nur die Katzen kommen nach Wien. Es kommt auch eine bekannte Comic Figur nach Wien. Diese Figur wurde auch schon sehr oft verfilmt.  Es ist der bekannte Batman. Er fliegt vom 1. bis 5. Februar 2012 als bombastisches Show – Spektakel durch die Wiener Stadthalle. Diese Show ist ein großartiges Erlebnis für die ganze Familie. Es werden Zaubertricks und packende Kampfszenen geboten.

In der Show wurden viele Motive aus den Comics übernommen. So wurde die Stadt Gotham City auf einem Steg durch das Publikum mit Großstadtkulissen und 3 – D- Videos nach gebaut.  Auch die Show beginnt, wie der Comic. Der kleine Bruce Wayne ( Batman ) und der Zirkusjunge Dick Grayson (Robin) erleben den Tod ihrer Eltern. Durch dieses Erlebnis entsteht der Wunsch gegen das Böse zu kämpfen.

Batman flattert vor einer imposanten Kulisse und einem 30 Meter breiten fledermausförmigen Videowall, noch etwas unbeholfen herum. Das kann man aber noch ausbauen. Aber dafür besticht der Joker als Bösewicht. Nach der Pause kommt Schwung in die Show und wird zu einem flotten Event. Da wird Batman – Live zu einem  Action-reichen Katz-und-Maus-Spiel. In einem atemberaubenden Finale wird die Flucht des Jokers im Heißluftballon durch eine Rakete, sie fliegt quer durch die Halle, gestoppt. Batman kann endlich Catwoman küssen. Das Publikum ist begeistert und geht nach Hause.

 

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STOMP – DIE BAND

Stomp ist noch bis 12.02.2012 in Wien. Die Band tritt im Wiener Museumsquartier auf und sie begeistern das Wiener Publikum mit ihrer Show. Sie begeisterten schon mit ihrem ersten Auftritt im Jahr 1991 in Brighton, Großbritannien. Die Band besteht manches Mal aus mehr als zehn Personen.

Egal welche Sprache man spricht oder aus welchem Land man kommt, die Band begeistert durch ihre Show jedes Publikum. Das Publikum wird durch die Perfektionierung des Fingerschnipsens, Besenschwingens und Mülltonnenschepperns in eine neue Klangwelt entführt. Man wird, bei dieser Show, an eine Putzkolonne erinnert. Nach dieser Show geht man mit klingelnden Ohren, staunenden Augen und erschöpften Lachmuskeln nach Hause.

Vor 20 Jahren begann Stomp mit ein paar Besen, Händen und Füßen. Sie wurde bis jetzt von keiner anderen Bühnen – Show übertroffen, seit 17 Jahren sind sie aus der New Yorker Theaterszene nicht wegzudenken und seit 8 Spielzeiten ein wichtiger Kassenmagnet im Londoner West End. Mit der neuen Show überrascht Stomp das Wiener Publikum.  

Stomp tritt noch bis 12.02.2012 von Dienstag bis Freitag 20 Uhr, Samstag 16 Uhr und 20 Uhr und Sonntag 15 Uhr und 19 Uhr in der Halle E auf.

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“Hals über Kopf” Video zur Ausstellungseröffnung

Hals über Kopf - Ausstellung des Franziskaneums Meißen

Gabi Kluge vom Hafenstraße e.V., Silina Hirsch und die Meißner Künstlerin Iris Hilpert (v.l.n.r.) beim Aufbau der neuen Ausstellung. Foto: Claudia Hübschmann

Wir posten in den nächsten Tagen in eigener Sache in der Rubrik “Toma-Atelier” Ausstellungen und Begegnungen, die wir in der Vergangenheit organisiert oder mitorganisiert haben. Ein besonders schönes künstlersiches Erlebnis war die Ausstellung von Schülern des Franziskaneums Meißen im Mai 2011. Hier der Pressetext:

„Hals über Kopf“ ist der Titel einer Ausstellung von begabten jungen Künstlern des Franziskaneums im Soziokulturellen Zentrum Hafenstraße e.V. Schüler der Jahrgangsstufe 12 stellen hier figurative und abstrahierte Selbstporträts einem breiteren Publikum vor, die unter der künstlerischen Leitung von Silina Hirsch entstanden sind. Mit der Organisation zahlreicher Schülerwettbewerbe hat sich die Kunsterzieherin beim Fördern junger bildender Kunst bereits europaweit einen Namen gemacht.  Die Ausstellung kam durch Initiative von Iris Hilpert zustande, die vom Konzept zur Förderung Junger Kunst am Franziskaneum Meißen schlichtweg begeistert ist. Eröffnet wird die Schau „Hals über Kopf“ heute um 17 Uhr in der Galeriekneipe auf der Hafenstraße 28 in Meißen. Der Eintritt ist frei.

(Quelle: Sächsische Zeitung vom 06.05.2011 / Foto: Claudia Hübschmann)

Video der Eröffnung

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Kraftklub mit K

Nun stellen die Chemnitzer Jungs im neuen Albumtitel endlich mal fest, wie man sie richtig schreibt: Mit K. Nur, dass da in den tausenden Interviews und Aufnahmen keine Rechtschreibfehler aufkommen, wo man sie medial doch rund um die Uhr beschattet.

Von Null auf Platz Eins der Charts und das mit dem ersten Album – eine beachtliche Leistung. Und dabei glaubte doch kaum einer, dass aus den ausgenutzten Musikgenres IndieRock und DeutschRap noch irgendwas zu machen sei. Doch Kraftklub haben es bewiesen: Wer geniale Ideen hat, wird mal eben zur wichtigsten Jugendband Deutschlands. Und darüber freut sich auch so manches Elternteil.

Den Kraftklub erheben sich aus der Bedeutungslosigkeit, schreiben Songs über ADHS oder Liebe, über die Presse, die sich vor kurzem noch über sie lustig machte und sie nun in den Himmel lobt. Irgendwie hat man das Gefühl, Kraftklub steht schon seit langem über dem ganzen.

Ihre Popsongs sind tanzbar, flippig, mit Wortspielen übersäht und deshalb auch was für die Eltern, der Generation, dessen Sprachrohr die Band nun ist.

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Ein Maler, der Fragen offen lässt – Gerhard Richter wird 80

Der in Dresden geborene und in Köln lebende Künstler Gerhard Richter wird am Donnerstag 80 Jahre alt. Schon immer wunderte er sich über den Ruhmes, welcher seit Jahren über ihm verschüttet wird.  Picasso des 21. Jahrhunderts hat man ihn schon genannt und das nicht erst, seit der 16,6 Millionen Dollarersteigerung  eines seiner Bilder im Oktober letzten Jahres. Richter führt seit vielen Jahren den Kunstmarkt an und fort! Gerhard Richter ist aber auch ein sensibler, ein stiller Mensch, der den Rummel und das Trara nicht mag, schon gar nicht jenes um seine eigene Person. Vielleicht ist es gerade das, was ihn mir so nachhaltig sympathisch macht.

Schon oft habe ich dieses Phänomen bewundert, dass gerade die Künstler, die es längst im Kunstmarkt nach oben geschafft haben, die Bescheidenen sind.  Auf Vernissagen seiner Künstlerkollegen lässt er sich dagegen häufig sehen. Neid und Missgunst sind ihm fremd. Auch arbeitet er noch täglich in seinem Atelier. Warum auch nicht. Schließlich sind 80 Jahre ja nicht zwangsläufig gleich zu setzten mit Nichtstun oder Nichts-mehr-entdecken- können-wollen.

Sein Atelier steht  neben seinem Wohnhaus. Es besteht aus einer Reihe offener Werkstatträume, welche in ein Büro münden. Dem Künstler gehen, wie einst schon seinen großen Kollegen der Vergangenheit, erfahrene Assistenten zur Hand. Der Tagesablauf ist ziemlich fest organisiert. Richter ist früh am Ball.

Die entscheidende Frage aber bleibt offen: Warum ist Gerhard Richter so bedeutend ? Wieso werden seine Bilder, wie etwa das Bild “Kerze” bei Versteigerungen immer wieder im 2 stelligen Millionenbereich gehandelt?

Ganz einfach wird sich diese Frage wohl nie beantworten lassen. Sicher ist es, neben der hohen technischen und emotionalen Umsetzung seiner Ideen,  der Kontext, die Historie des Malers und Fotografen, der in Dresden geboren wurde und kurz vor dem Mauerbau in den Westen ausgewandert ist. Studiert hat Richter in Dresden an der Kunstakademie.

Richter kennt Deutschland und seine beiden Hälften, womit er zwangsläufig auch zu einem  Chronisten des zwanzigsten Jahrhunderts avanciert. Die Themenvielfalt spannt sich vom  ”Dritten Reich” (Gemälde “Familie am Meer”) ,dem Thema RAF in den 70-er Jahren über Fragen zur Schöpfung (Fenstergestaltung Kölner Dom) bis hin zum 11. September 2001 (Bildreihe “September).

Die verwackelten Bilder erregten erstmals Aufsehen. Das Bild “Ema” (Akt auf einer Treppe)  ließ Bekanntes in neuer Sicht erscheinen und wirkt zugleich warm und  verletzlich, zart und geheimnisvoll.  Die Neue Nationalgalerie Berlin eröffnet am Sonntag eine Ausstellung  über Richters Lebenswerk. Sie trägt den Titel “Panorama”. Gezeigt werden  150 Gemälde und eine Version seiner ungegenständlichen Arbeit “4900 Farben” Der Künstler ist selbst anwesend. Die Kunstfreunde dürfen gespannt sein :)

Ich ließ mich zu diesem Artikel inspirieren von einem sehr aufschlussreichen Text von Bertram Müller auf der Seite RP-online.de, bei dem ich  mich hiermit bedanke.

Zum Original-Artikel von Bertram Müller Gerhard Richter wird 80 (RP ONLINE, 06.02.2012)

Hier gleich noch ein interessanter Artikel zum Thema Gerhard Richter: “Die vielen Menschen sind mir unangenehm” (RP ONLINE, 05.02.2012)

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Bellboy oder: Ich schulde Paul einen Sommer

Lukas hat sich als Kirchendiener und Glöckner in München ein gemütliches Leben eingerichtet. Während er in einer skuril-lustigen Kombination mit dem schwulen Pfarrer Stevie sein einfaches Leben voller vergessener Jugendsünden, verdrängtem Kindheitsschmerz und ignoriertem Liebeskummer fristet, taucht eines Tages Paul vor seiner Tür auf, sein an Demenz erkrankter Cousin. Und stellt sein Leben und seine Vergangenheit auf den Kopf.

Bellboy glänzt mit liebevollen, durchgeknallten Charakteren und ist ein Plädoyer für das Leben in der Gegenwart, für Verrücktheit und Verständnis, Liebe und den Mut, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen. Dabei ist uns jeder der Charaktere irgendwie sehr nah und ähnlich und macht wohl deshalb das Buch zu einem so authentischen Lesespaß.

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Neue Perspektiven für die Kunst in Meißen

Ich möchte heute hier meine Beobachtungen zur Kunst in meiner Heimatstadt Meißen niederschreiben. Speziell jene zu den Möglichkeiten, Kunst in Meißen zu präsentieren. Schön dabei ist, dass ich aus eigener Erfahrung berichten kann. Nach nun fast 3 Monaten, in denen meine Ausstellung und die meines Kollegen Ulrich Jungermann dort zu betrachten ist, ziehe ich eine kurze Zwischenbilanz.

Das Welcome Hotel in Meissen, unter der Leitung von Frau Jana Otto, geht beispielhaft voran, was zum einen die Organisation, zum anderen die Präsentation der Werke anbelangt. Mit Feingefühl und Intuition wird auf die Befindlichkeiten des ausstellenden Künstlers in einem besonderem Maß eingegangen. Alles ist liebevoll angeordnet und arrangiert. Ähnliche Herangehensweise ist selten und wenn, dann nur in wirklich guten, professionell betriebenen Galerien vorzufinden. Das Welcome Hotel bietet einerseits ein herausragendes Ambiente mit einem berauschenden Blick auf die Meißner Altstadt, exquisiter Gastronomie und einem Interieur, welches seinesgleichen sucht. Das Personal ist profiliert und ausgesprochen freundlich. In kultureller Hinsicht blickt das Hotel bereits auf eine kleine Tradition zurück. Sowohl bei der Beteiligung am Literaturfest als auch bei der Austragung der Preisverleihung der Meissener Drossel, desses Initiator der Folkmusiker Peter Braukmann war, hat das Welcome Hotel mit Stil und Know how als Gastgeber fungiert. Im Bereich Bildende Kunst und deren Präsentation ist das Hotel gleich in mehreren Punkten für Künstler interessant. Da wären ganz vornweg einmal die Räumlichkeiten zu nennen. In der Hoteleingangshalle werden künstlerische Arbeiten einem breiten Publikum auf eindrucksvolle Weise präsentiert. Daneben zusätzlich in der Hotel-Lobby, einem großen, lichtdurchfluteten Raum mit Galerieschienen. Ausgestellte Kunst kann dort zu jeder Zeit besichtigt werden, da das Hotel rund um die Uhr besetzt ist. Dies allein ist ein großer Pluspunkt. Aber damit nicht genug. Das Welcome hat für Künstler noch mehr zu bieten. Vernissagen werden vom Hotel ausgestaltet und selbstverständlich zahlt der Künstler nichts für die Präsentation seiner Arbeiten. Mit Charme und Esprit wird in den Räumlichkeiten des Welcome Hotels zeitgenössische Kunst einem breiten Publikum präsentiert. Somit in allen Punkten Daumen hoch und ein ganz großes Kompliment an die Hotelleitung und das gesamte Team. Für alle, die die aktuelle Ausstellung noch anschauen wollen. Die Arbeiten von Ulrich Jungermann und mir sind noch bis zum 28. Februar zu im Foyer und in der Lobby zu betrachten . Besucher bitten wir, sich einfach in der Rezeption bemerkbar zu machen.

Iris Hilpert (Februar 2012)

Blick von der Hotelterasse auf die Meißner Altstadt mit Burgberg und Elbe

Blick von der Hotelterasse auf die Meißner Altstadt mit Burgberg und Elbe

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Wüstenblume

Wie viel Leid kann ein kleines Mädchen eigentlich ertragen? Das fragt man sich, wenn man in Waris Diris Biographie „Wüstenblume“ dieses Leben miterlebt und erfährt. Im Alter von fünf Jahren beschnitten, soll sie mit vierzehn bereits einen Senior heiraten, so will es jedenfalls ihr Nomadenvater. Quer durch die Wüste läuft sie, ohne jede Ausrüstung und jeden Schutz, nur um diesem Schicksal zu entkommen. Viele Jahre später soll sie zu einem der gefragtesten Models der Welt werden und mit den Schwierigkeiten der „Zivilisation“ und den Besonderheiten der westlichen Welt kämpfen. Und auch mit der eigenen Vergangenheit. Waris Diris Buch „Wüstenblume“ gibt den rund 6000 Mädchen, die tagtäglich Opfer der Genitalverstümmelung werden, ein Sprachrohr und schafft eine ganz besonders bedrückende und ergreifende Art der Aufmerksamkeit und der Empathie. Mit ihrer Biographie verbreitet sie vor allem eine Botschaft: Die der menschlichen Würde.

Das erfolgreiche Buch wurde auch verfilmt.

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Ein Mordsgeschäft

In seinem satirischen Roman “Ein Mordsgeschäft” nimmt Colin Bateman ein Genre auf die Schippe, an dem man als Bücherwurm nie ganz vorbeikommt: die Kriminalliteratur. Wer hat nicht schon mindestens ein oder zwei Krimis gelesen, oder zumindest im Fernsehen gesehen? “Ein Mordsgeschäft” steckt voller schrägem Humor und zynischen Seitenhieben auf berühmte Krimiautoren bzw. Krimifiguren der Vergangenheit und Gegenwart. Das Prunkstück des Romans ist der namenlose Ich-Erzähler, ein nordirischer Krimibuchhändler, der sich den Titel Anti-Held redlich verdient. Seine vielen Neurosen, Schwächen und Ticks machen ihn zu einer herrlich unvollkommenen, unberechenbaren Figur, die beste Unterhaltung der seltsamen Art garantiert.

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Meine Tugend für ein Fleischklößchen – Victor/Victoria

Wenn eine weibliche Sopranistin keine Arbeit im Paris der dreißiger Jahre findet und sich deshalb mit Hilfe ihres homosexuellen älteren Freundes als ein polnischer Graf ausgibt, der als Damenimitator daraufhin große Erfolge feiert, wenn sie sich dann in einen Gangster aus Chicago verliebt und ihr Mentor sich in dessen Leibwächter, wenn mehrere Etablissements zu Bruch gehen, wenn Henry Mancinis mit einem Oscar gekrönte Musik den Zuschauer träumen lässt und Blake Edwards Regie durch hervorragende Slapstickeinlagen erkennbar ist – dann sprechen wir von Victor/Victoria mit Julie Andrews, James Garner, Robert Preston und Lesley Ann Warren aus dem Jahr 1982. Nie wurde diese Geschichte herzlicher, romantischer und humoriger verfilmt.

Hier eine Kostprobe: Victoria als Victor singt The Shady Dame From Seville

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Zwillingsschwester der „Mona Lisa“ entdeckt – alles nur ein Fake?

Zwillingsschwester der „Mona Lisa“ entdeckt: Kunstexperten haben  bestätigt: Es gibt neben dem Original von Leonardo da Vinci  eine Kopie der „Mona Lisa“ .Sie entstand zur gleichen Zeit in Da Vincis Atelier. Madrid (Spanien) – Ihr Lächeln verzaubert Millionen. Und das soll es zweimal geben? Ja! Kunstexperten des Madrider Prado-Museums haben eine Zwillingsschwester der berühmten „Mona Lisa“ entdeckt. Bei dem Gemälde handelt es sich um eine Kopie, die gleichzeitig mit dem Original in der Werkstatt von Leonardo da Vinci gemalt wurde, teilte das Museum am Mittwoch mit.
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Wahnsinn, das Bild hing seit Jahren an einer Wand in der Madrider Pinakothek, sein Wert wurde aber bislang nicht erkannt, sagte Miguel Falomir, Leiter der Abteilung für italienische Malerei des Prado-Museums. Erst jetzt ist bei Restaurierungsarbeiten festgestellt worden, dass das Werk parallel zum Original entstanden war. Gemalt wahrscheinlich von Francesco Melzi, der zu den bedeutendsten Schülern Da Vincis gehörte.

Die „Mona Lisa des Prado“ hatte man bislang der flämischen Schule zugeordnet. Ein Irrtum. Die Experten entdeckten, dass der schwarze Hintergrund der Kopie erst nachträglich aufgetragen wurde. Darunter entdeckten die Prado-Experten die Darstellung einer italienischen Landschaft, wie sie auch auf dem Original zu sehen ist.

Mit Hilfe von Infrarotstrahlen wurde festgestellt, dass der Maler bei seiner Arbeit an dem Bild dieselben Korrekturen vorgenommen hat wie Da Vinci am Original. Das soll beweisen, dass beide Werke simultan entstanden sind. Die Kopie ist besser erhalten als das Original. Ihre Entdeckung soll es den Kunstexperten ermöglichen, neue Einzelheiten über die Entstehung des Originals zu gewinnen.

Die „Mona Lisa“ von Da Vinci hängt im Louvre in Paris. Sie heißt im italienischen Original „La Gioconda“ (die Heitere) und wurde angeblich nach der Florentinerin Lisa del Giocondo benannt. Der Ursprung der Kopie wurde auch vom Louvre bestätigt, berichtete die spanische Nachrichtenagentur EFE. Das Bild soll am 21. Februar offiziell vorgestellt werden.

Quelle: dpa

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Der gestiefelte Kater

Ein kleiner süßer Kater wurde eines Tages vor einem Waisenhaus
ausgesetzt. Dort lernte das Katzenkind den Außenseiter Humpty Dumpty
kennen, ein lebendes, großes Ei. Am ersten Tag ihrer Begegnung stand
ihm Humpty bei. Der rote Kater verteidigte ihn ab diesem Moment und
sie wurden beste Freunde. Der Film ist sehr unterhaltsam und ich
persönlich finde ihn einfach witzig. Der gestiefelte Kater hatte
beispielsweise keinen Namen. So taufte ihn Humpty einfach mal zu
„Kater“. Durch eine Heldentat, wurde der Kater zum Helden des Dorfes
und bekam als Zeichen des Dankes Stiefel. Kater wurde zum Helden und
das Ei zum Gauner. Eines Tages bat Humpty den Kater um einen Gefallen.
Diese bitte erwies sich später als eine Lüge, das Ei wollte sich
lediglich bereichern und raubte die Bürger mit Katers Hilfe aus. Kater
wird ab diesem Zeitpunkt zum Verbrecher und Gesuchten der Stadt. Das
Schicksal führt sie jedoch wieder zusammen. Humpty weiß nun wo sich
die berüchtigten Zauberbohnen befinden, nach denen er sein ganzes
Leben gesucht hat und bittet Kater um Hilfe. Ob der Kater ihm helfen
wird? Schaut euch den Film am besten selber an.

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Let them talk von Hugh Laurie

Als großer Dr. House-Fan, war natürlich auch von Hugh Laurie in seiner Paraderolle begeistert. Dass sich dieser Schauspieler schon seit langer Zeit auch der Musik widmete, war mir auch bekannt. Aus diesem Grund überraschte es mich nicht, dass er die Stunde seines Erfolges nutzte und ein eigenes Album auf den Markt brachte. 2011 erschien sein Debütalbum „Let them talk“. Ich muss ehrlich gestehen, ich war ein wenig skeptisch. Aber bereits der erste Song überzeugt mich. Meine Begeisterung steigerte sich von Song zu Song.

“Let them talk” ist ein Bluesalbum, das aber auch den ein oder anderen Einfluss spüren lässt. Die vielen verschiedenen Songs, eignen sich für jede Lebenslage. Hugh Laurie begeisterte bereits Thomas Gottschalk und deren Gäste bei seinem Wetten Dass…?! Auftritt 2011. Und mich begeistert das Album immer wieder aufs Neue, wenn ich es höre. “Let them talk” ist eine hervorragende Empfehlung, für alle, die ein Ohr für gute Musik haben.

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Eine kleine Revolution – Sie küßten und sie schlugen ihn

„Ein Regisseur sollte nur das verfilmen, was seinen eigenen lebensgeschichtlichen Erfahrungen entspricht!“, hat Francois Truffaut einmal gesagt. Mit seinem Debut „Sie küßten und sie schlugen ihn“ (Les Quatre Cents Coups) setzte er diese Forderung 1959 konsequent um und begründete damit die Nouvelle Vague.

Antoine Doinel wächst in einem lieblosen Elternhaus auf. Er stiehlt, schwänzt die Schule und geht lieber ins Kino. Seine Eltern übergeben ihn nach einem Diebstahl der Polizei und der Dreizehnjährige wird in ein Heim eingewiesen. Vor den Grausamkeiten dort flieht er.

Eigentlich ist dies ein trauriges Thema, doch Truffaut streut im Gedächtnis bleibende, wundersam humorige Szenen ein, wie die einer Schulwanderung – die übrigens konsequent von Dächern gefilmt wird – während der sich ein Schüler nach dem anderen davonstiehlt, so dass am Ende der Lehrer nur noch einen einzigen Schüler bei sich hat.

Zutiefst human und sanft erzählt uns Truffaut in diesem Meisterwerk von einer bewegten Jugend. Am Ende erreicht Antoine das Meer, von dem er stets geträumt hat. Der Darsteller Antoines, Jean-Pierre Léaud, sollte später noch einige Filme mit Truffaut drehen.

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