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A. R. Penck | Ein Autodidakt der es einfach drauf hatte

a r penck iris hilpert zeichnung

Der Künstler A. R. Penck…

…hieß gar nicht A. R. Penck, sondern schlicht und ergreifend Ralf Winkler. Dies zur Kenntnis für all Jene, welche seinen Namen noch im letzten Jahr unter den Top 100 der lebenden Künstler bei (z.B.) artfacts.net fanden. Genau genommen hatte er es dort mit seiner „Art“ auf die Position 91 geschafft. Du fragst Dich vielleicht, warum Du das nun so bemerkenswert findest? Hättest Du denn gewusst, dass der Maler, Bildhauer und Musiker A.R. Penck, der Ralf Winkler also, aus Dresden kam? Ja, Du hast richtig gelesen, aus unserem Dresden kam der. Zudem war Penck Autodidakt A. R. Penck | Ein Autodidakt der es einfach drauf hatte weiterlesen

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Bau Dir einen Minibildhalter in 35 Sekunden

minibildhalter

Minibildhalter in nur 35 Sekunden bauen

In dem folgenden Tutorial zeige ich Dir, wie Du Dir einen Minibildhalter in 35 Sekunden bauen kannst. Du denkst das geht nicht? Doch das geht. Du benötigst dafür eine Büroklammer, am besten eine in der Länge 28mm, eine Spitzzange (es geht auch eine stabile Schere) und etwas Fingerspitzengefühl. Die Büroklammer sollte möglichst vorn nicht rund, sondern spitz zulaufend sein. Dann hält das Bildchen später besser. Wir fassen nochmal gepunktet zusammen:

  • Schere (oder Spitzzange)
  • Büroklammer (28 mm)
  • etwas Fingerspitzengefühl

Wofür, Warum und Weshalb?

Du wirst Dich sicherlich fragen: Wofür, warum und weshalb Du solch einen Minibilderständer benötigst? Die Antwort ist ganz einfach. Du benötigst einen Minibildhalter oder auch Mini-Bilderständer für kleine Bilder, die Du selber kreiierst und an Freunde verschenken kannst. Der Bilderständer im Tutorial entstand während des Arbeitsprozesses der Erstellung von Mini Tuschezeichnungen für die Kunstautomaten. Dabei machte ich mir Gedanken, wie der Kunstfreund sein Kunstgeschenk gleich auch aufstellen kann.

Probieren geht über studieren

Am besten wird es sein, wenn Du mit Hilfe der Büroklammer, die eigentlich immer zur Hand ist, gleich einmal selbst probierst, wie Dir die Erstellung Deines ersten Minibildhalters gelingt. Immer wieder ist es erstaunlich, mit welch einfachen Mitteln Ideen umgesetzt werden können. ABER: Man muss eben auch darüber stolpern, also über die Ideen. Wertigkeit und Nachhaltigkeit liegen heute mehr denn je in der Idee. Material und Materialwert spielen immer seltener eine Rolle – zumindest in der Kunst.

Goldrahmen adé

Spätestens jetzt wird klar, dass die Zeit der Goldrahmen definitiv vorbei ist. Braucht kein Mensch mehr für moderne Kunst. Übrigens werden bei größeren Kunstwerken, z.B. werken auf Keilrahmen, ohnehin kaum noch Rahmen benötigt. Maler bemalen sehr oft auch die Ränder in den Farben des Motives, so dass das Bild von jedem Winkel aus einen guten Eindruck macht. Doch genug davon. Nun nimm endlich Deine Büroklammer und entwerfe bitte mal den ersten Minibildhalter 🙂

 

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nie #war #es #einfacher

nie war es einfacher

Nie war es einfacher

Es war nie einfacher seine experimentelle Kunst zu präsentieren. Ist doch wirklich wahr! Wir Figunetiker haben uns da mal so ein paar Gedanken zum Blog gemacht und wie wir das Ganze noch unkomplizierter gestalten können, dass auch Du Dein Bildwerk hier zeigen kannst. Also zeigen ist ja klar, das geht ja woanders auch, aber da musste Dich immer auch umständelichst registrieren und so weiter. nie #war #es #einfacher weiterlesen

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ü50, weiblich, kreativ – sucht Galerie mit überregionaler Reichweite

ü50 weiblich malt

ü50, kreativ, aber sowas von

…tja so isses…leider. Das Phänomen der jungen Spätkünstler kennt der Ein oder Andere ganz sicher bereits aus den Kreisen der Musiker. Das nehme ich jetzt mal so an. Denn: Nicht selten begegnen dem unbescholtenen Urlauber, dem Straßentouri, sprich, dem herkömmlichen Spaziergänger auf seinen Erholungsstreifzügen vornehmlich Herren mittleren Alters (ü50) mit diversen Musikinstrumenten (oftmals Gitarre). Und nicht nur das! Diese jungen Talente singen natürlich auch noch dazu. Um was es in den Liedern geht? Na um Befindlichkeiten, um was denn auch sonst? Trios sind dabei übrigens besonders oft anzutreffen. Nach ein bis drei noch zum Teil  noch recht stimmungsvollen Mitschunkelliedern triftet die ganze Musi dann leider sehr oft ins Schwermütige ab. Kein Wunder, oft sind die Interpreten ja nicht mehr die Jüngsten, obwohl sie permanent meinen, jung geblieben zu sein (der langen Haare wegen?). Zudem kommen Scheidungen und Schicksalsschläge hinzu, die dann musikalisch, textlich, sprich, künstlerisch verarbeitet werden müssen. Womit wir den Bogen schlagen zurück zum…

Leitthema: ü50, weiblich, kreativ, sucht Galerie

Was heißt eigentlich kreativ? Frisch gebackene „junge Künstler“, ganz bestimmt früher auch schon mal ein wenig in Keramik unterwegs gewesen, den ein oder anderen Kurs besucht. Und Ideen, Ideen Ideen!!! Klar, schließlich wissen diese Talente ganz genau was sie können und welche Ihrer künstlerischen Ergüsse sie uns als Rezipienten zeigen wollen.

ü50 weiblich malt

Die Frage ist bloß wo sie das am besten erledigen können? Klar, im Cafe um die Ecke hat man ja auch schon einmal ausgestellt, damals, als man mit seiner Kunst durchstartete, so vor 2 Jahren etwa, mit Mitte bis Ende 40, denn immerhin machte man ja früher auch einmal etwas „Ordentliches“.  Als bevor man dann die Kunst für sich entdeckte, die richtige Kunst, die Kunst die nach dem Keramikkurs und dem Bastelladen kommt.

Nun ja

Das muss ja auch alles raus irgendwie und vor allem müssen sich das dann ja auch andere Leute ansehen. Nämlich wir. Die Frage ist dabei bloß jene: Was ist, wenn wir eben nicht die gewünschte Begeisterung für allererste oder auch allerzweite künstlerische Gehversuche an den Tag legen können, wie die ausstellende Künstlerin selbst? Bloß gut gibt es noch genug Betrachter, die nicht den geringsten Unterschied sehen zwischen den verschiedenen „jungen Künstlern“. 😉

ü50

Wir empfehlen all jenen, die wirklich eine Ausstellung wollen, zuerst einmal die Lektüre „Gestatten: Künstler, mein Name!“. Kostet nicht viel, (nur 3,92 €) bringt aber Durchblick.

3.92€ – Jetzt kaufen

 

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Kunstautomaten | Kleine Ausstellung mit großer Wirkung

kunstautomaten

Kunstautomaten

Kunstautomaten gibt es schon etwas länger. Wusstest Du, dass die ersten dieser Unikatautomaten bereits 1982 auf der documenta 7 vor dem Fridericianum (Kassel) einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt wurden? Dieser erste „Art“automat war ein Einschächter mit 50 Schachteln. Er enthielt Originale, gefertigt auf Holz, diese kosteten jeweils 1 DM. Entwickelt wurde dieser erste Kunstautomate von Karl von Monschau und Willy Gallinowski.

In jüngerer Zeit starten der Postdamer Galerist Lars Kaiser und der Automechaniker Andreas Petzke mit den Kunstautomaten durch. Das Ganze ist ein ideelles, registriertes Projekt und läuft seit 2000. Verdient wird daran seitens der Initiatoren kaum etwas. Für Dich als Künstler ist das Ganze also wirklich fair gestaltet. Der  Hauptanteil der gesamten Einnahmen bleibt bei Dir. Die kleinen Unikate kosten am Automaten 2 Euro in Postdam und Umgebung. Für Kunst, die weiter weg über die Automaten verkauft wird, werden bis zu 4 Euro fällig.

Kunst-Konsumenten…

…kommen dabei ebenso auf Ihre Kosten wie die beteiligten Künstler. Insofern kannst Du ohne Schwellenangst beim Galeriebesuch zu jeder Zeit am Automaten „Kunst“ ziehen. Je nach Standort findest Du verschiedene Themenschächte. Manche haben einen Bezug zur Historie oder den kulturellen Besonderheiten der Stadt. Wieder andere Schächte bieten Dir internationale Kunst. Oftmals hast Du auch die Auswahl nach Kategorien, zum Beispiel: Natur, Menschen oder Tiere. In den kleinen Kunstschachteln finden sich dann, neben dem Originalkunstwerk, auch Infos zum Künstler.

Als Künstler…

…kannst Du Dich wie folgt für eine Teilnahme bewerben. Wenn Du ein abgeschlossenes Kunststudium vorweisen kannst genügt eine E-Mail bzw. ein Anruf. Als Quereinsteiger und Autodidakt sendest Du Deine Vita und die Ausstellungstätigkeit der letzten 2 Jahre (per E-Mail).

Als Kunststandort…

…könnt Ihr auch Euch einen Kunstautomaten im Innen oder Außenbereich aufstellen lassen. Diesen könnt ihr individuell gestalten lassen. Gern könnt ihr dafür auch Künstler aus Eurem Bekanntenkreis für die Gestaltung gewinnen.

Wir finden, dass die Idee Kunst im Automaten anzubieten, eine rundum, gelungene Sache im Namen der Kunst ist.  Jeder Automat ist einzig“artig“ und lädt dazu ein, originale Kunst zu kaufen.

Sei auch Du dabei, ob als Künstler, Standort oder Konsument. 🙂

Infos und Kontakt hier

kunstautomaten
Kunstautomat – eigene Kreation – rein virtuell