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art.efakt organisiert aufploppgalerien

art-efakt auf figunetik

art.efakt | Zeigt Eure Kunst

art.efakt organisiert aufploppgalerien. Beispielsweise gleich noch jetzt im Januar im Spätkunstshop am Goldenen Reiter in Dresden. Im Folgenden möchten wir Euch eine Ausstellungsmöglichkeit der besonderen Art vorstellen. Der Dresdner Künstler Philipp Hille organisiert in regelmäßigen Abständen „aufploppgalerien“ und Kunstgangbangs. Dabei richtet er das Augenmerk auf Kunst von Amateuren und Profis gleichermaßen. Infolgedessen entstand auf diese Weise eine ganze Reihe interessanter Kunstausstellungen.  Auch Du kannst mitmachen, indem Du zu den Terminen für das gemeinsame Aufhängen der Werke kommst. arte.fakt verbindet Eure Kunst.

Hast´n da ? Hast´n da? Zeig ma her ! Ideen verbinden

Am besten ist es, wenn Du Dich auf der Internetseite von art.efakt über die Termine informierst. Wenn Du Dir die Fotogalerie ansiehst, so hast Du auch eine Orientierung, welches Format die gezeigten Arbeiten haben sollten. Anders gesagt sind kleinformatige Kunstwerke  bei art-efakt besser geeignet, so dass alle Platz finden. Der Kunstgangbang für Professionelle und Amateure im Spätkunstshop, nm9 (Shop & Lounge am Goldenen Reiter) läuft unter dem Titel „Hast´n da?Hast´n da? Zeig mal her!“. Demzufolge schaust Du unter diesem Titel auf der Webseite von art-efakt. Mitgebracht werden kann alles, was tragbar ist.

Was verbirgt sich denn hinter nm9 ?

Für alle Nichtdresdner: nm9 bedeutet nichts anderes als die Straße: Neustädter Markt 9 in Dresden (gleich beim Goldenen Reiter). Parken kannst Du am Carolaplatz, kann sein, dass dabei Gebühren anfallen. Kosten für die Ausstellung Deiner künstlerischen Arbeiten fallen keine an. Stattdessen gibt es mit Sicherheit jede Menge Kunstgespräche, die Dich belohnen werden.

Unter dem Strich ist das eine so klasse Sache, dass wir das gleich hier in unsere Rubrik „Ausstellungsmöglichkeiten“ aufgenommen haben. Bitte wende Dich für Rückfragen direkt an den Organisator. Danke 🙂

Übrigens sind wir immer an Tipps zu coolen Kunstlocations interessiert. Wenn Du also Ausstellungsmöglichkeiten kennst, die wir noch nicht kennen immer her damit!! Wir schauen uns gern an, ob das hierher passt.

art.efakt auf figunetik

 

 

 

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Reale Ausstellungsmöglichkeiten für Künstler – Teil 4

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Reale Ausstellungsmöglichkeiten

Die Fortsetzung unserer Reihe über reale Ausstellungsmöglichkeiten für Bildende Künstler bietet mit unserem 4. Beitrag einen motivierenden und für den ein oder anderen Kollegen sicher auch begehbaren Weg. In unseren vergangenen Artikeln zum Thema haben wir bereits eingehend auf die verschiedenen Möglichkeiten Bezug genommen und Tipps gegeben, an welchen Orten eine Ausstellung sinnvoll ist und in welchen Lokalitäten man dies eher bleiben lässt.

Moderne Kunst ist keine Deko

So selbstverständlich es für uns als professionell arbeitende Künstler ist, dass Kunst keine Deko ist, so sicher sind sich leider manche gut meinenden Zeitgenossen über das Gegenteil. Nicht selten sind es die Inhaber von Arztpraxen oder Anwaltsbüros, die da meinen, Ihren Künstlern aus dem Bekanntenkreis etwas Sinnvolles zu bieten, indem diese dort ausstellen dürfen. Eingehend haben wir auf diesen Unfug in den ersten Beiträgen Bezug genommen. Wen dies interessiert, der lese dazu die bisherigen 3 Teile.  Alle anderen, die endlich an einem wirklich innovativen Kunstort Ihre erste oder eine weitere Ausstellung als Einzel- oder als Gruppenausstellung ganz konkret planen und schlussendlich auch erfolgreich absolvieren möchten lesen bitte hier weiter.

Kunst dort ausstellen, wo Kunst das Hauptthema ist

Kunst muss dort präsentiert werden, wo sie das Hauptthema ist. An einem Ort der kulturellen Begegnung an dem das zwanglose Gespräch über Kunst nicht nur möglich ist, sondern auch erwünscht wird. Die Grüne Villa bietet alles, was für Künstler wichtig ist. Dazu zählt neben den ansprechenden Räumlichkeiten die künstlerische Ausrichtung, welche sich an den bisherigen Ausstellungen abzeichnet.

Bewerbung für eine Ausstellung in Dresden in der Grünen Villa

Alle Ausstellungsräume befinden sich in der „Grünen Villa“ in der Eisenbahnstraße 1, 01097 Dresden. Dort ist zugleich der Sitz der Künstlervereinigung Blaue Fabrik e.V. Ein repräsentativer Lichthof, ein Projektraum und Ausstellungsmöglichkeiten auf Emporen im OG und im Garten sind vorhanden. Der Lichthof ist quadratisch, hat grau verputzte Wände und eine Deckenhöhe von 15 m mit von oben einfallendem Naturlicht. Der Projektraum hat mit 60 m² eine ausreichend geräumige Fläche sowie eine komplette lange Fensterfront. Die Wände sind weiß. Im OG sind Ausstellungsflächen im Rundgang um den Lichthof herum vorhanden. Die Hängeflächen sind mit einem modernen Schienensystem ausgestattet.

Bildende Künstler können sich für eine Ausstellung  in den Räumlichkeiten der Grünen Villa in Dresden hier direkt voranmelden und weitere Informationen über die Möglichkeiten der Mitwirkung am Vereinsgeschehen in Form einer Ausstellung anfordern. Künstler senden dazu bitte eine E-Mail mit Angabe zu Ihrer künstlerischen Webseite, welche Abbildungen Ihrer Werke enthält, an die folgende E-Mail Adresse redaktion@figunetik.com

Fotos der Räumlichkeiten (Fotos © Peter R. Fischer)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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III. Auflage 2016 | Gestatten Künstler mein Name | Leitfaden für Künstler

leitfaden bewerben in galerie

Die 3. Auflage zum Leitfaden

Etwas später als geplant aber für Euch noch rechtzeitig in diesem Jahr konnten wir die 3. Auflage zum Leitfaden für Künstler mit dem Titel „Gestatten, Künstler mein Name“ veröffentlichen. Einigen Kollegen dürfte der feine Traktat bereits bekannt sein. Auch für diejenigen, welche die 1. Version bereits gekauft haben, ist die 3. Auflage eine wertvolle Investition, denn sie beinhaltet 2 weitere wesentliche Punkte zur Professionalisierung.

leitfaden bewerben in galerie auflage

Der Preis ist stabil

Besonders stolz sind wir darauf, dass wir auch in diesem Jahr mit unserer nunmehr 3. Auflage den Preis für den Ratgeber konstant bei 3,92 Euro halten konnten. Alle, die sich berufen fühlen, künftig als Künstler an einer Ausstellung teilzunehmen oder vielleicht sogar eine Einzelausstellung ins Auge fassen, werden mit den Empfehlungen gut beraten sein. Für viele Kreative ist immer wieder die Frage entscheidend, auf welchem Wege man zu wirklich angesehenen Ausstellungsmöglichkeiten kommt und welche künstlerischen Voraussetzungen dafür eigentlich nötig sind?

Für wen ist der Leitfaden besonders zu empfehlen?

Unsere im kleinen Ratgeber priorisierten Themen richten sich in erster Linie an autodidaktisch arbeitende Künstler, die noch am Beginn stehen. Er dürfte jedoch auch für manche professionell arbeitende Kollegen eine erfrischende Lektüre darstellen 🙂

Vorgehensweise beim Kontakt mit Kuratoren und Galeristen

Manche Künstler denken, dass allein ein flippiges Aussehen oder ein gut platziertes schräges Statement genügen, um die Aufmerksamkeit einer Galerie zu erhaschen. Nichts von dem stimmt. Wir sprechen und schreiben aus Erfahrung. Es zählen einige wirklich wichtige Eckpunkte, auf die eine Galerie sieht, wenn ein Künstler vor der Tür steht. Welche Punkte das sind, steht im Leitfaden.

Als Anregung für ein mögliches Gespräch mit einem Entscheidungsträger aus dem Kunst und Kulturbetrieb dienen sinnvolle Frage-Antwort Beispiele.  Doch nun sei genug verraten. Das Beste ist, ihr kauft den Leitfaden noch heute für lächerliche 3,92 Euro und überzeugt Euch selbst.

So könnt ihr den Leitfaden kaufen und sofort mit dem Lesen beginnen ?

Wir haben uns dafür entschieden, unsere 3. Auflage zur ewigen Frage: „Wie bewerben sich Künstler in einer Galerie?“ oder „Wie komme ich als Künstler zu meiner Berufsanerkennung?“ in den 3 folgenden gängigen Formaten bereitzustellen:

PDF-Format:  Das bewährte PDF Format kann auf allen PC sowie auf allen gängigen E-Book Readern (Kindle, Tolino u.a.) oder per Leseapp auf dem Handy gelesen werden. 

Technische Voraussetzungen:  

Zum bequemen Lesen unseres Leitfadens am Handy, Tablet oder PC benötigt ihr einen PDF Reader wie zum Beispiel den Adobe Reader, den ihr kostenlos hier downloaden könnt. Es eignet sich aber auch jedes andere Programm oder jede andere App , mit der ihr PDF Dokumente öffnen und lesen könnt. 

Wer einen Mac nutzt, der hat zumeist einen PDF Reader mit an Bord. Ab Windows 10 könnt ihr PDF´s auch mit der bordeigenen App Microsoft Edge öffnen.

Tipp: Mit dem Adobe Reader könnt ihr unseren Ratgeber am PC oder am Tablet bequem in mehrseitiger Ansicht , also direkt in Buchform lesen. Dazu wählt ihr im PDF Reader unter Ansicht einfach „mehrseitig“ oder „in Leseform“ oder in „Buchform“.

Gut zu wissen: Es gibt für Handys und Tablets gute Leseapps, die fast alle gängigen E-Book Formate unterstützen, so dass ihr mit einer passenden App auch an Eurem Handy den Leitfaden in 3. Auflage lesen könnt.

Zahlungsmöglichkeiten

Folgende Zahlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung:

                                     

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Lesermeinungen zu bisherigen Ausgaben

U.B. schrieb:

Kurz und knapp gehalten aber konzentriert und didaktisch sehr gut aufbereitet bringt der Leitfaden das Thema auf den Punkt und kann sich durchaus an manchem zum Thema geschriebenen, dickerem Buch messen lassen. Aufbauend auf den wichtigen Punkten wird das Thema “Wie bewerbe ich mich beim Galeristen“ (in einer Galerie) behandelt, welches allzu oft von den Künstlern vernachlässigt wird, in den Hochschulen sehr stiefmütterlich behandelt wird und dann auf die Füße fällt, wenn es darum geht sich vorzustellen.

Strategien zur Darstellung der Person, der Präsentation der Arbeiten und zur Kommunikation werden verständlich angerissen. Häufig gemachte Fehler werden benannt und es gibt einen kleinen Einblick in die Funktionen des Kunstmarktes und die Stellung des Künstlers in ihm. Dabei wird vom Hobbyisten bis zum Hochschulabgänger auf die verschiedenen Professionalisierungsstufen eingegangen und auf eine realistische Einschätzung des eigenen Entwicklungsstandes verwiesen. Ein sehr feiner und nützlicher Traktat für Künstler und solche, die es werden wollen, und so ist es an ihnen, den Leitfaden zu lesen, das was darin steht zu verinnerlichen und schließlich anzuwenden.

Weitere Leserstimmen

M.R. schrieb: Der Leitfaden ist präzise, stimmig und er macht dem an Ausstellungen Interessierten keine falschen Versprechungen. Es ist eine Anleitung in knapper, absolut hilfreicher Form. Danke dafür

Y.R. schrieb: Also war interessant zu lesen. Beruhigend!!!!! da habe ich dann glaub ich soweit nix falsch gemacht, bis auf Fehler Nr. 7. Finde es gut geschrieben (ich mag ja den leicht zynischen Unterton) Schöne Zusammenfassung, für viele mit Sicherheit hilfreich und alles anschaulich auf den Punkt gebracht. Hat Spaß gemacht zu lesen, thx.

K.N. schrieb: toller Text der Leitfaden. Werde ich weiterempfehlen.

H.G.K. schrieb: Mir hat der Leitfaden gut gefallen. Schön klar strukturiert und auf jeden Fall hilfreich. Eine Sache habe ich direkt umgesetzt.

R.R. schrieb: Ich kam mit den Ratschlägen sehr gut zurecht, sie brachten Ordnung und Orientierung in meine Vorbereitungen. Sehr wohltuend für mich als (später) Anfänger, der so gar keine Ahnung hat. Also, Danke! Wie sich das dann in der Praxis auswirken wird, wird sich zeigen, das dauert und fällt mir persönlich auch nicht sehr leicht, hatte ja Jahrzehnte keine Beziehungen auf diesem Gebiet aufgebaut und muss mich erst einmal da hineinfühlen. Aber ich habe Geduld und bisschen Freude wird mich ja wohl auch erwarten. Also, nochmals Danke für die Geburtshilfe und viele Grüße

U.G. schrieb: Vielen Dank für den Leitfaden. Sind wertvolle Tipps, freu mich darüber.

M.G. schrieb: Klasse Anleitung geht wirklich ins Detail ohne Wunder zu versprechen. Sehr hilfreich.

S.L. schrieb: Richtig bewerben in einer Galerie oder für eine hochwertige Ausstellung sind in aller Regel für Künstler, die mehr erreichen wollen, die ganz primären Aspekte. Dass das nicht einfach ist, war klar. Der Leitfaden verspricht keine Wunder und ist gerade dadurch wärmstens zu empfehlen.

 

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Reale Ausstellungsmöglichkeiten für Künstler – Teil 3

Galerie Kunst aktuell – Reale Ausstellungsmöglichkeiten von Künstler für Künstler – Teil 3

Eine Ausstellung finden! Wie im 2. Teil angekündigt, geht es hier heute weiter mit unseren Betrachtungen zum Thema „Reale Ausstellungsmöglichkeiten für Künstler“. Im dritten Teil der Reihe möchte ich noch einmal etwas gründlicher die Möglichkeiten untersuchen, welche Künstler haben, für sich und die Kollegen reale Ausstellungsmöglichkeiten zu organisieren. Im Zentrum der Bemühungen sollte immer die Qualität der Ausstellung stehen, denn das Motto „Ausstellen um jeden Preis“ bringt außer Mühen keine Profilierung. Wer sich dazu tiefere Einblicke verschaffen möchte, dem sei an dieser Stelle unser Leitfaden „Gestatten: Künstler, mein Name“ wärmstens empfohlen. In diesem wird gerade auch zu diesem Punkt ausführlich ausgeführt.

Über die Möglichkeit der Gründung einer Produzentengalerie haben wir ja schon in Teil 2 ein wenig resümiert. Zumeist entstehen trotz aller weisen Vorausschau dennoch verschiedene Kosten für alle Beteiligten, denn es müssen Miete, Strom und Galerie-Einrichtung bezahlt werden. Die Praxis zeigt dann oft, dass, obwohl die Kosten auf alle Beteiligten umgelegt werden, es immer wieder zu Ungereimtheiten unter den Künstlern kommt und auch geringe Beträge ganz einfach nicht da sind. Erschwerend kommt hinzu, dass die komplette Orga meist an einer oder maximal zwei Künstlern dann geballt hängen bleibt und diese dann wiederum in Folge des Arbeitsumfanges kaum noch zu ihrer eigenen Kunst kommen. Was kann also getan werden, wo kann ein effizienter Mittelweg gefunden werden, der das Maß hält zwischen eigenem Engagement zur Präsentation und der Entwicklung der eigenen Kunst.

Gute Möglichkeiten zur Präsentation

Eine sehr dankbare Möglichkeit zur Präsentation – Ausstellung der eigenen Kunst bieten Kunstvereine der Städte sowie auch darüber hinaus alle Vereine, deren zentraler Arbeitsinhalt in der Kulturarbeit liegt. Da diese zumeist in ersten Linie regional angesiedelt sind lohnt sich der Blick in den Kulturkalender der Städte in jedem Fall. Ist ein Künstler vor Ort, so kann er auch Kollegen in eine Gruppenausstellung seiner Heimatstadt einladen. Ist eine Mitgliedschaft in dem entsprechenden Verein nötig, so sollte man nicht zögern. Oft ist das Gefüge ja bereits fest manifestiert, man hat als Künstler zumindest in der Orga nicht mehr viel zu tun und kann seine Meinung stattdessen umso mehr in alle Fragen zur Ausstellung für Künstler einbringen. Auch bieten leerstehende Geschäfts- und Ladenlokale – zumindest bis zum Zeitraum der Vermietung an Interessenten – sehr gute Möglichkeiten der Präsentation. Hier ist es äußerst wichtig, einen unkompliziert gehaltenen, höchstens eine Din A-4 Seite umfassenden Nutzungsvertrag zu erlangen, um ein Minimum an Rechtssicherheit zu bewahren. Fakt ist, dass der Laden mit der Kunst bereichert, die Innenstadt damit belebt wird.

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Reale Ausstellungsmöglichkeiten – Teil 2

Galerie Kunst aktuell – Reale Ausstellungsmöglichkeiten für Künstler – Teil 2

….wie versprochen geht es weiter mit unseren Betrachtungen zum Thema „Reale Ausstellungsmöglichkeiten für Künstler“. Im zweiten Teil der Reihe möchte ich noch einmal etwas intensiver die verschiedenen, im Bereich des virtuellen und realen Kunstgeschehens existierenden, Möglichkeiten der Präsentation künstlerischer Arbeiten ausleuchten.

Rar sind sie gesät, diese wirklich guten, weil fachlich auch relevanten Möglichkeiten der Präsentation und gar mancher mag und kann gar nicht mehr wirklich unterscheiden, welche von diesen Möglichkeiten zum Ausstellen der  eigenen Kunst nun auch wirklich richtig sinnvoll sind. Viele Kollegen sind auch im Laufe der Jahre zu der Erkenntnis gekommen, dass in den meisten Fällen außer Spesen ganz einfach nix gewesen ist bei dieser ganzen Ausstellerei. Denn es macht schon immens viel Arbeit, eine Ausstellung vorzubereiten…usw….aber das weiß man ja….

Ich habe nun jedoch etwas recherchiert und kann zumindest einige Varianten guten Gewissens empfehlen. Wichtig ist dabei vor allem, dass so gut wie keine zusätzlichen Kosten für den Kollegen entstehen sollten. Was sich zwar eigentlich von selbst verstehen sollte, jedoch oftmals ganz einfach in der Realität verschleiert wird….sprich…es entstehen ja dann doch Kosten…und zwar ganz konkrete Kosten für Transport, Porto, evt. Übernachtung, Spesenbeteiligung, Beteiligung an den Kosten der Ankündigung und Werbung usw. …usf…Dies alles ist Geld, welches der Künstler ganz einfach nicht hat, auch gar nicht haben kann, auch gar nicht haben muss, denn er ist vor allem und immer ganz für seine Kunst da und Kunst ist nun einmal kein Geschäft, schon gar kein gewinnbringendes, schon gar kein gewinnorientiertes und schon erst recht kein gewinngarantierendes Geschäft, basta!

Ausnahme Produzentengalerie

Eine Ausnahme bilden im ganzen Gewirr der verschiedenen Ausstellungsmöglichkeiten ggf. noch die Produzentengalerien, die eine Anzahl an Künstlern zu einem Künstlerkollektiv bündeln, oft benennen sich diese auch mit einem für die Künstlergruppe typischen und treffenden Künstler-Gruppennamen, dies sollte auch so sein, um von Vornherein evt. auftretende Verwirrungen klar zu rücken. Denn in der Praxis ist es oftmals so, dass erst auf den zweiten Blick klar wird, dass es sich gar nicht um eine Galerie im herkömmlichen Sinne handelt,sondern um eine Produzentengalerie mit Focus auf die Aktivitäten des Inhabers als Galeristen. Mein klarer Tipp für diese Galeristen oder vielmehr Pseudogaleristen kann daher nur lauten: Klarer Focus auf der namentlichen Benennung des Unterfangens als Produzentengalerie. So und nicht anders werden falsche Erwartungen der Künstlerkollegen im Vorfeld aus dem Weg geräumt……

in Kürze geht es mit dem  3. Teil hier weiter. Ein weiteres Teilthema dort wird sein “ Ausstellungen zu organisieren – von Künstlern für Künstler!“

Dranbleiben lohnt sich in jedem Fall….denn im 3. Teil kommt eine erste reale Ausstellungsmöglichkeit, die ich euch präsentieren möchte.

Bis dahin empfehlen wir unseren Leitfaden „Gestatten, Künstler mein Name!“. Den könnt ihr für läppische 3,92 Euro hier gleich kaufen und sofort lesen 🙂 

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