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„items“ Video zur Ausstellungseröffnung am 06.09.2014

items sind Teile, die zusammen gehören

Zu items (Teilchen, Partikel) gibt es eine ganze Menge zu sagen. Walfriede Hartmann  eröffnete meine Ausstellung am 06.09.2014 mit Worten, die zum Nachdenken anregen. In der Laudatio kamen einige Dinge zum Vorschein, die ich selber  gar nicht mal so deutlich bemerkt hätte. Die Kulturkneipe auf der Hafenstraße 28 in Meißen ist bekannt als Stätte regen Austausches in allen Fragen des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Einen Eindruck der Eröffnung verschafft ihr euch am besten selbst und seht euch das Video einfach mal in aller Ruhe an.

Ein großer Dank an dieser Stelle geht auch an die Band Sachsenfolk, die zur Einleitung und auch im Nachgang einfühlsame Lieder präsentierte!!!!

 

Einige Sätze zu den Protagonisten der Ausstellung items

Die Laudatorin 

Walfriede Hartmann ist den Meißnern bestens bekannt als charmante Stadtführerin. Sie bietet Stadtspaziergänge der besonderen Art und bringt den zahlreichen Besuchern Meißens ebenso wie den Meißner Bürgern die altehrwürdige Stadt  um ein ganzes Stück näher. Selbst Menschen, die viele Dinge ihrer Stadt bereits zu kennen glauben, staunen regelmäßig über das, was sie noch nicht wussten. Wer dazu mehr erfahren mag und auch den Aha-Effekt nicht scheut, sondern – ganz im Gegenteil – wach und neugierig ist und bleibt, der schaue sich  einfach auf der Webseite der Meissnerin um.

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Die Barden

Die Band Sachsenfolk ist eine Folk-Band um den Meißner Liedermacher und Sänger Falko Hilpert, der mittels Gitarre sehr stimmungsvolle Texte präsentiert. Zum Programm zählt, neben einem Mix aus Klassikern der Musikerkollegen, auch ein fein aufgestelltes Repertoire sehr eigenwilliger eigener Lieder, die allesamt  zum Nachdenken und Mitfühlen einladen. Begleitet wurde er zu meiner Ausstellung items von Meißner Kollegen – Das Cajón übernahm Conga Onkel von der Band Congazona , mit der Mandoline wartete auf Bandmitglied Micha Reuter.

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mit freundlicher Genehmigung von Vera Hanke

Das Publikum

Das Publikum der Ausstellung „items “ zeigte sich durchaus aufgeschlossen und demzufolge auch interessiert. Danke an Euch, ihr lieben Gäste, die ihr zur Laudatio da wart!

Der Wirt und die Wirtin

Ebenso ein Dank an Wirt und Wirtin – das sind im konkreten Fall – Heinz und Silke für den Einsatz, denn es heißt ja auch: Du sollst Wirt und Wirtin ehren – daher also nochmals  Danke!

Die Ausstellung läuft noch bis Anfang November. Wer die Bilder im Original sehen will, der besucht einfach zu den Öffnungszeiten der Kulturkneipe die Galerie. Geöffnet ist jeweils täglich ab 17 Uhr – (Dienstag ist Ruhetag)

Anschrift:
Hafenstraße 28
01662 Meißen

Hinweis: Das eingebettete Video ist im Rahmen der Ausstellungseröffung „items“ entstanden. Sollte jemand mit der Abbildung / Aufnahme seiner Person nicht einverstanden sein, wird um Mailkontakt gebeten. Wir versuchen das dann rauszumuddeln irgendwie 🙂

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Items – figunetische Impressionen von Iris Hilpert

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Items, das sind die Teile, welche im Großen und Ganzen zusammen gehören

Findet die items ! Hier nun die Ankündigung meiner Ausstellungseröffnung items am 6.September 2014! Liebe Freunde, verehrte Kollegen, treue Begleiter und Liebhaber und rege Kritiker meiner künstlerischen Arbeit! Ganz herzlich möchte ich euch alle einladen, einige meiner neuen künstlerischen Arbeiten zu betrachten. Am 6.9.2014 habt ihr dazu nun genau die passende Gelegenheit. Übrigens ist dies auch für alle, die mich in letzter Zeit zu selten zu Gesicht bekommen haben, die Chance, mich in lockerer Atmosphäre wieder mal zu sehen. Auch ein wichtiger Aspekt bei der ganzen Sache ist, dass mein Bruder mit seiner Band „Sachsenfolk“ zum Hafenstraßenfest mit eigenen Liedern aufspielen wird. Einiges Nachdenkliches wird dort dabei sein, so manches auch, was in die Problematik der Vor-Zeit, der Jetzt-Zeit und der Noch-Kommenden-Zeit hineingreift, sich hineinwühlt und zum Teil dort verharrt. Der geneigte interessierte Kunst- und Musikliebhaber wird in jeder Hinsicht auf seine Kosten kommen. Er muss es sich nur trauen. Am Besten ist es immer noch, einfach herein zu spazieren, sich überraschen zu lassen und manches auf sich wirken zu lassen.

Kurz noch ein Satz vorweg: Fast auf den Tag genau 10 Jahre ist es her, dass ich in der Galerie / Kulturkneipe des Hafenstraßenvereins in Meißen im Rahmen einer Einzelausstellung einige meiner Bilder ausgestellt habe. Eine gute, eine gelungene Vernissage und viele interessierte Gäste sind mir dabei in reger Erinnerung geblieben. Am Stammtisch saßen wir zum Schluss in geselliger Runde. Diskutiert, gelacht und gefeiert haben wir. Immer ging es dabei um Kunst. Um die Kunst im Allgemeinen und um die Kunst im Besonderen. Die Kunst in Meißen, das ist schon lange nicht  mehr nur die Kunst der Spätromantik und des Biedermeiers. Aber das weiß man ja, obwohl oder gerade weil Meißen sich öffnen will für Neues, für experimentell Figuratives und auch nicht immer nur für Artiges und Angenehmes. Viele Meißner Künstlerkollegen stellen dies ja auch seit Längerem unter Beweis. Hier nun schließe ich ein wenig an und auf mit meiner Ausstellung „items“, welche mit einer Vernissage, deren Laudatio eine liebe Freundin und Begleiterin meiner Kunst, Walfriede Hartmann, halten wird, feierlich am 6.9.2014 in der Galerie des Hafenstraßenvereins auf der Hafenstraße 28 in Meißen eröffnet wird. Fein auch, dass die Verni im Rahmen des alljährlichen Hafenstraßenfestes einen Platz gefunden hat.

Ein kleiner Hinweis auf die Kunst ist im Titel der Ausstellung zu finden – items. Das sind Partikel, Elemente oder Teilchen, die auf den ersten Blick einzeln und zerstreut sind, die jedoch zusammen kommen können, wenn man genau schaut 🙂

Soziokulturelles Zentrum Meißen
Hafenstraße e.V.
Hafenstraße 28
01662 Meißen

Tel.: +49 (0) 3521 78 00 110
www.hafenstrasse-meissen.de

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Sommererinnerung | Ich trage wo ich gehe stets eine Uhr bei mir…

Iris Hilpert "Sommererinnerung" Öl, 70 x 50, 2008

Heute vor 6 Jahren am 8. Januar 2008 ging ein lieber Mensch fort. Meine Großmutter. Sie kannte eine Unmenge an Gedichten, viele davon aus ihrer Heimat Ostpreußen. Sie trug selbst die längsten Verse, manche in Platt, auf unverwechselbare und ergreifende Art vor. Sie wäre sicher viel lieber Theaterschauspielerin geworden als eine Mutter, welche der Krieg und die Flucht gemeinsam mit ihren 8 Kindern auf die Flucht nach Sachsen verschlug. Sie hat sie alle „durchgebracht“.Ein Gedicht, welches sie oft vortrug hat mich immer besonders ergriffen. Es ist „Die Uhr“ von Johann Gabriel Seidel:

Iris Hilpert "Sommererinnerung" Öl, 70 x 50, 2008
Iris Hilpert „Sommererinnerung“ Öl, 70 x 50, 2008

Die Uhr

Ich trage, wo ich gehe,
Stets eine Uhr bei mir;
Wieviel es geschlagen habe,
Genau seh‘ ich’s an ihr.

Es ist ein großer Meister,
Der künstlich ihr Werk gefügt,
Wenngleich ihr Gang nicht immer
Dem törichten Wunsche genügt.

Ich wollte, sie wär‘ oft rascher
Gegangen an manchem Tag:
Ich wollt‘ an manchem Tage,
Sie hemmte den raschen Schlag.

In meinen Leiden und Freuden,
Im Sturme und in Ruh, –
Was immer geschah im Leben,
Sie pochte den Takt dazu.

Sie schlug am Sarge des Vaters,
Sie schlug an des Freundes Bahr‘,
Sie schlug am Morgen der Liebe,
Sie schlug am Traualtar.

Sie schlug an der Wiege des Kindes, –
Sie schlägt, will’s Gott! noch oft,
Wenn bessere Tage kommen,
Wie meine Seel es hofft.

Und ward sie manchmal träger,
Und drohte zu stocken ihr Lauf,
So zog sie der Meister mir immer
Großmütig wieder auf.

Doch stände sie einmal stille,
Dann wär’s um sie geschehn,
Kein and’rer, als der sie fügte,
Bringt die zerstörte zum Gehn!

Dann müßt‘ ich zum Meister wandern,
Und ach, der wohnt gar weit,
Wohnt draußen, jenseits der Erde,
Wohnt dort in der Ewigkeit.

Dann gäb‘ ich sie dankbar zurücke,
Dann würd‘ ich kindlich flehn:
?Sieh‘, Herr, – ich hab‘ nichts verdorben,
Sie blieb von selber stehn.“

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Die Spartanisten – Abschluss der Serie „die -Isten“ 2012 – 2013

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Mit dem Bild „Die Spartanisten“ schließe ich meine Serie „die – Isten “ nunmehr im Dezember endgültig ab. Die komplette Serie beinhaltet 10 Bildwerke mit überwiegend figurativen Bildelementen. Begonnen habe ich diese Serie  Ende 2012 und nun nach einem Jahr ist der Zeitpunkt zum Abschluss dieser Etappe im Jahr  2013 gekommen. Man lernt ja nie aus und vor allem im Bezug auf Farbwirkungen und Bildtiefen hat mir die Arbeit mit den zum Großteil liebenswerten Figuren und ihren Gespielen insgesamt große Freude gemacht.

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