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Du musst nicht malen können – es geht auch anders

malen figuren

Und dann kamen sie alle in Scharen

Du musst nicht malen können…

…es genügt völlig, wenn Du Model bist. Was, das bist Du nicht? Gut, dann sei wenigstens berühmt! Denn was wären wir denn alle ohne die malenden, klecksenden und fotografierenden Prominenten. Die helfen uns Künstlern, denn wir dürfen in Ihrem Schatten verweilen indem wir mit ihnen ausstellen dürfen. Oh welche Gnade wurde ihnen zu teil, den akademisch ausgebildeten Künstler-Kollegen, die den Lappen immerhin haben, den von der Kunsthochschule! Aber den wirklichen Pinsel, den Zeichenstift oder die Knipse, sprich das Zepter, das halten die Promis in ihrer berühmten Hand. Und sie wollen nicht nur berühmt sein, sondern ihre Kunst auch zeigen. Oft, sehr oft sogar, geschieht dies auf Anregung einer rührigen Galerie, die mit Hilfe prominenter Namen mal so richtig Schwung in die verrottete Kunstbude bringt.

Alles kann nichts muss…

…na klar doch. Und so kommen wir alle und staunen. Aber worüber staunen wir denn nun eigentlich? Ach ja, über die Eierlikörbilder von Udo oder die Ergüsse von Nadja. Vergessen wir auch den Armin bitte nicht, denn der kann auch malen. Und natürlich die unvergleichliche Amanda. Wo wäre die Kunstwelt heute, wo wären die vielen gut besuchten Galerien ohne diese Meister!?!?!?! Was lernst Du nun daraus, Du armer kleiner Künstler, der Du Dich mühst, Tag für Tag, kaum dass es mal reicht für etwas mehr als preiswerten Wein, den man auch teilen muss, oder die Selbstgedrehten, die man noch drehen muss? Richtig, Du erfährst:

Demut ist alles

Mit der gewissen Portion Demut schaffst Du es vielleicht in eine der angesagten Galerien. Natürlich darfst Du nicht erwarten, dass in der Laudatio Dein Name fällt. Das macht ja aber nix, Hauptsache Du bist dabei, oder? Es sollte einfach genügen, dass Du überhaupt ausstellen kannst. Und bitte geh möglichst in ehrfürchtig gebeugter Haltung an den Meisterwerken der Promis vorbei. Sag bloß keinem, dass Du ein Kunststudium in der Tasche hast, das interessiert in solchen Galerien keinen.

Alternativen gefällig?

Na gerne doch, wie wäre es mal mit art.efakt?

 

 

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Salvator Mundi | Der Heiland der Welt mit dem magischen Blick

So so: Das Gemälde „Salvator Mundi“ ist ab heute also das teuerste jemals verkaufte Gemälde der Welt und aller Zeiten! Mit einem Rekordpreis von sagenumwobenen 450,3 Millionen Dollar ging das Werk über den Tisch des Auktionshauses Christies in New York. Unfassbar große Zahlen sind das, gar nicht auszu“malen“ welche am Hungertuch nagenden und von als eigentlich ausgerottet geltenden Krankheiten heimgesuchten Mitmenschen ganz akut man davon hätte retten können. Nun ja! Salvator Mundi | Der Heiland der Welt mit dem magischen Blick weiterlesen

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Sensation: Figunetisches Pferd im Voynich Manuskript entdeckt

voynich manuskript

Figunetisches Pferd im Voynich Manuskript

Sicher hast Du schon vom Voynich-Manuskript gehört. Das geheimnisvolle Buch, welches niemand lesen kann. Laut neuesten Meldungen, speziell der von Nicholas Gibbs, handelt es sich dabei um eine ganz normale „Rezeptsammlung“ für reiche Damen. Die nicht entzifferbaren Buchstaben, übrigens alle nahtlos ohne Korrektur hintereinander weg geschrieben wie in einem Zuge, sind, so Gibbs, nichts anderes als  Kürzel. Diese Kürzel  bezeichnen Arzneimittel. Wer hätte das gedacht? Sensation: Figunetisches Pferd im Voynich Manuskript entdeckt weiterlesen

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Jeder Mensch ist ein Künstler ? Na sicher doch!

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Kunst online verkaufen | Abzocke im Internet

Wenn Du Künstler bist, so stolperst Du, ob Du es willst oder nicht, im Internet über jede Menge aufreizender Angebote. Viele von denen beschäftigen sich mit dem Thema, wie Du als Künstler Kunst verkaufen bzw.  Kunst online verkaufen kannst. Die diversen Anbieter lassen ihre Offerten  so aussehen, als wären sie für Dich als Künstler das Non-Plus-Ultra. Jeder Mensch ist ein Künstler ? Na sicher doch! weiterlesen

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Warum optische Illusionen und Geometrien im Zusammenhang stehen

Geometrie und Optische Illusionen sind sehr faszinierend, vor allem in der bildlichen Kunst. Diese Illusionen können uns beeinflussen und ziehen uns in ihren Bann. Dies gelingt deshalb so gut, da die Bilder nicht nur einfache Zusammensetzungen von Strukturen sind. Vielmehr sind es größtenteils geometrische Figuren und Symbole, welche eine harmonische Grundstruktur haben. Jedoch können diese Strukturen so verändert werden, dass sie unseren Geist beeinflussen.

Herkunft und Geschichte der Symbole

Viele dieser geometrischen Illusionsbilder werden ohne Lineal (Maßstab) mit Bleistift konstruiert. Dies ist eine sehr alte Methode um Symbole und Muster zu erschaffen. Schon die alten Ägypter und die Kelten bedienten sich dieser Methodik. Betrachtet man z.B. die alten keltischen Muster, so erkennt man eine sehr filigrane und feine Arbeit. Die Kelten verbanden mit solchen Symbolen immer eine tiefere Bedeutung. Da wären zum Beispiel die Spiralen. Dieses Symbol stand für die Unendlichkeit. Oder das Labyrinth, welches ebenfalls ein sehr bekanntes Muster der Kelten ist.

In Ägypten gibt es Symboliken die direkt in den Stein hinein gearbeitet sind, jedoch sind diese von so feiner Struktur, dass bis heute gerätselt wird, wie das damals möglich war. Solch ein Symbol ist z.b. die Blume des Lebens.

Weitere spannende Beispiele für Symboliken und Muster

Torus
Torus

Ein Motiv muss hier ebenfalls noch erwähnt werden, und das ist der Torus. Dieses Symbol ist so faszinierend, beim betrachten glaubt man, ein sich bewegendes Gebilde zu sehen. Das Torus Motiv zieht einen buchstäblich wie einen Strudel hinein.

Durch klicken auf das Vorschaubild gelangt man zu einer größeren Ansicht, dort erkennt man noch besser die optische Illusion.  Auf unserer Webseite haben wir noch viele weitere sehr faszinierende Symbole und Motive die wie optische Illusionen aussehen. Jedoch sind diese Bilder nicht nur optische Illusionen, sondern es steckt noch viel mehr dahinter.

 

 

Geometrie und Symbolik

Was ich zum Schluss noch gerne erwähnen möchte ist der Pranagenerator und der Würfel des Metatron. Der Pranagenerator hat sehr viel Ähnlichkeit mit dem Torus, jedoch ist er wie noch ein Stück extremer in seiner Wirkung auf unser Auge. Es gelingt nicht einen Punkt zu fokussieren, da dieses Bild zu leben scheint und man zu schnell abgelenkt wird.

geometrie praganerator
Pranagenerator

 

Das letzte Motiv welches ich vorstellen möchte ist der Würfel des Metatron. In diesem Motiv sind alle platonischen Körper enthalten die existieren. Und das faszinierende daran ist, es wird bei der Konstruktion nichts abgemessen! Nichts! Dieses Motiv entsteht indem man diverse Linien verbindet. Deshalb nennt man diese Geometrie auch heilige Geometrie. Es hat nichts mit Religiosität zu tun, sondern ist einfach weil es ist wie es ist.

Würfel des Metatron
Würfel des Metatron

Ich hoffe Ihnen hat die kleine Ausführung in die Welt der Geometrie und der optischen Illusionen gefallen. Wenn Sie mehr erfahren möchten besuchen Sie einfach unsere Seite.

Link zu unserer Seite

 

Alles Gute

Karsten Wagner

 

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echofreak |“ärgern, bis 8″

Installation-8-echofreak

Mensch, ärgere dich nicht

Die Installation „ärgern, bis 8“ von echofreak wird am 7. April 2016 im Rahmen der Ausstellung „ parablaupause“ in Berlin zu sehen sein.

echofreak sagt über seine Arbeit: „Mit der Installation „ärgern bis 8“ versucht echofreak spielerisch  dem emotionalen Dauerstress des Dresdner Demo-Geschehens zu begegnen. Für Nichtdresdner veranschaulicht er die Situation mit gesammelten Zeitungsschlagzeilen vergangener Monate. Bespielt werden kann vom Ausstellungsbesucher, auf dem Papier nach den Regeln des beliebten Gesellschaftsspiels „Mensch ärgere dich nicht“, das Terrain der Dresdner Innenstadt.

Das Telekommunikationsgesetz verhindert  mit § 89, die Partizipation am informellen Wissen der Staatlichen O(h)rgane. Dafür bietet die Klangcollage von Antje Meichsner O-Töne aus dem Erlebnishorizont der Demonstrationsteilnehmer.“

echofreak,
geb.1965, lebt und arbeitet in Dresden. Begeistert sich für Audiotechnik und würde gern die Welt verbessern durch Videoschnitt. Sein künstlerisches Streben lässt ihn ab und an bei Künstlern mitreisen.

Installation 8 echofreak bespielbar mensch
„ärgern, bis 8“ – Installation von echofreak
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„parablaupause –

Pressefoto Parablaupause Vinogradov-klein

Pressetext zur Ausstellung am 07.04.2016

„parablaupause“

Das Leben ist eine Reise, die Ausstellung eine Augenreise. Menschen sind meistens unterwegs, irgendwohin – an den nächsten Strand, zu sich selbst, in die nächste Bar, zur Liebe ihres Lebens, zum großen Glück……für einige ist der Weg das Ziel. Künstler begeben sich auf Reisen in ihre Welt und erschaffen Reisebilder ihrer Innenansichten. Acht Künstler aus Dresden und Umgebung zeigen mittels Videos, Fotos, Gemälden, Skulpturen und  Installationen was sie unterwegs wahrgenommen, gespürt, gesehen und erlebt haben.

[parablau] ist eine Ausstellungsreihe der Künstlervereinigung blaueFABRIK e.V. Dresden. Seit 2012 werden in den Räumen der Blauen Fabrik Künstler von nebenan und weiter her ausgestellt.  Nachdem die Ausstellungsreihe im November 2015 erstmals außerhalb der Fabrikräume in einem Einkaufszentrum unter dem Titel „[parablau] – ist mal nebenan“ mit 12 Künstlern einen großen Freiraum mit Arbeiten verschiedener Genre gestaltete, geht sie nun auf Reisen – nach Berlin in die Galerie Vinogradov.

Zwischenbetrachtung zum Titel: „parablaupause“

Die seitlich bekränzte Unterfrechung eines blauen Vorhangs oder die auf fotoschönmischigem Wege hörgedellte Sophie unter einem  paradoxen Sfumato.“ (BAL) Nebst Blau als Lieblingsfarbe deutscher Blaumänner dient der Kopfkinoanschaltende Titel der Weiterschaltung ins Blaue hinein. Geraten Sie beim Anblick der Kunstwerke in den gleichnamigen monochromen Zustand oder kommen Sie zur Parapause in die Galerie Vinogradova.  Ein Ende der Parapause in Flora und Fauna ist nur beim Erreichen eines höheren Stadiums abzusehen, ausgelöst durch z.B. die Photoperiode.  Sublimierung durch Belichtung.  In diesem Sinne erleuchtet, zieren die blaugepausten Porträts der Künstler die Präsentationsquadratmeter.

Verbunden sind die ausstellenden Künstler durch Einzel – und Gemeinschaftsausstellungen bei parablau. In angeregten  Pausengesprächen mit Ihnen das Blaue vom Himmel paraphrasieren, darauf freuen sich:

echofreak
BAL
Christopher Simpson
Conny Köckritz
Georg Knobloch
Peter R. Fischer
Tanja Rein
Iris Hilpert

Ausstellung „parablaupause“  vom 07.04.2016 bis 07.05.2016
Galerie Vinogradov
Chodowieckistraße 25
D-10405 Berlin

Vernissage am 07.04.2016 um 19 Uhr

Pressefoto Parablaupause Vinogradov-klein

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Wolfgang Beltracchi und der blinde Kunstgenuss

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Wolfgang Beltracchi und sein Mythos als Kunstfälscher …

…hat eine lange Historie. In diese reiht sich auch die Geschichte vom Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Wolfgang Fischer heißt, recht zwanglos ein. Da nun aber mit dem Nomen Fischer kein Fisch an Land zu ziehen ist, knüpft Beltracchi so ganz easy an ein gewisses Flair an, zumindest dem für´s Künstlerische schlechthin so wohlklingenden Namen nach. Es ist im Übrigen der Name seiner Ehefrau. Und warum denn bitteschön auch nicht ?

Können kann er…

…die Kunst des Könnens, nicht nur die des Nach-Ab-und-Neu-Nach-Ab-Kunstens bzw. Malens. Dies steht wohl außer jeder Frage, wenngleich er mich in der Kunst der Kopie des Malers Joaquin Sorolla y Bastida , so gesehen in einer 2016-er Fernsehsendung, nicht über das Maß überzeugte. Den jetzigen Käufern  seiner Werke mag das egal sein, denn wenn man genau schaut, so hat er, der Wolfgang Beltracchi, eine unglaubliche Gabe, auch etwas in Vergessenheit geratene Maler mit Hingabe und Leidenschaft zu analysieren.

Den eigenen künstlerischen Weg…

…wird er trotz dem Ruf des genialen Kunstfälscher s sicher über kurz oder lang noch finden. Den Kennern seiner bisherigen Fälschungen werden natürlich noch seine Bilder im Stile bekannter Maler wie Heinrich Campendonk, Max Ernst und Max Pechstein in Erinnerung sein, auch den Auktionshäusern, in welche er diese Fälschungen geschickt einschleuste. Werke ohne Etikett zwingen zum Blindgenuss, so ein Zitat bei Wikipedia. Also doch ein Gewinn für Kunstfreunde?

Eine Ausstellung als Kunstfälscher finden…

…ist für ihn jedenfalls aktuell kein Problem, reißen sich doch die Medien um seine Person.  Bei allen Kontroversen muss man neidlos auch das Beherrschen des Handwerks ihm zugestehen.Zum Künstler muss er wohl erst noch reifen, denn ein Künstler findet seine ganz eigene Ausdrucksweise durch lange Auseinandersetzung mit sich, der Umwelt, dem Können oder Nichtkönnen. Vielleicht wird Beltracchis Kunst einst eine Quintessenz aus allen seinen Fälschungen und aus all diesen fließt etwas ein. Wäre dies nicht ein schöner Gedanke ? Auch wenn er keine Millionen einbringt?

Fiktiv-Frage: wer wäre denn am einfachsten zu fälschen? Fiktiv-Antwort: na, ein Beltracchi !

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Wolfgang Beltracchi | Iris Hilpert | Zeichnung | 2016

 

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Die lachende Käthe | Ein Besuch im Käthe Kollwitz Haus in Moritzburg

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Käthe Kollwitz lachend…

…ist dies denn überhaupt möglich? Das Abbild eines doch recht seltenen Selbstportäts, welches die Künstlerin lachend zeigt, ist direkt am Rundgangs-Eingang im 1. OG des Käthe Kollwitz Hauses in Moritzburg zu finden. Das Haus, welches im Jahr 2015 den 70, Todestag der Künstlerin und zugleich das 20 jährige Bestehen des Hauses in Moritzburg beging, zieht all jene Besucher an, die der großen Künstlerin auch heute nah sein wollen und ihr eindringliches Werk an einem Ort betrachten mögen, an welchem sie Zuflucht fand in den letzten Kriegsjahren.

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Käthe Kollwitz-Selbstbildnis lachend (1888-1899) Tusche /Feder ©eigenes Foto (Abb. von Plakat)

Die Sicherheit des Striches…

…ist die eine Seite Ihrer Kunst, die andere wohl ihre Eindringlichkeit, mit der sie arbeitende und vor allem arme Menschen in ihrem schweren Alltag zeigt. Um dies zu veranschaulichen genügt bei weitem nicht nur die Treffsicherheit und das handwerkliche Geschick, welches ohne Inhaltstiefe ohnehin immer leer bleibt. Auch fehlt bei der Künstlerin Käthe Kollwitz so ganz das Eigenverliebte, das Selbstreflektierende, das „Permanent-sich-mit-sich-selbst-beschäftigen“. Und so sind ihre eigenen Sorgen, wie der Tod des Sohnes im 1. Weltkrieg, zugleich auch immer die Sorgen der anderen Menschen . Es entstand das Mahnmal „Trauerndes Elternpaar“  als Ausdruck des gesamtheitlichen Schmerzes und Leides der Menschen im Krieg.

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Sitzender männlicher Akt (1891) Strichätzung / Kaltnadel

In Moritzburg…

…fand Käthe Kollwitz am Lebensende eine Stelle, die sicher an vielen Tagen  zu ruhig war, die tiefen Depressionen verstärkte. Der Blick auf den See, vor allem im Kriegswinter, mag nicht immer beruhigend gewirkt haben. Gezeichnet hat sie nicht mehr in dieser allerletzten Zeit. Das nahende Kriegsende, welches sie so erhoffte, vielleicht auch spürte trotz allem Kummer, hat sie um wenige Tage verpasst…

Mit dem Käthe Kollwitz Haus ist eine sehr liebevoll gestaltete und vor allem bildende Erinnerungsstätte für eine der größten deutschen Künstlerinnen geschaffen worden. Auf dem Außengelände findet zur Zeit zudem das aktuelle internationale Bildhauersymposium statt.

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Käthe Kollwitz Haus im Februar 2016

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Willi Sitte in Merseburg | Ausstellung mit Werken und Maleratelier

In Merseburg feiert die Willi Sitte Stiftung

das zehnjährige Bestehen und beschert dem Rezipienten eine glanzvolle Jubiläumsausstellung. Am vergangenem Sonntag kamen über 100 Gäste. Mit 75 Werken des Malers Willi Sitte, von denen ein großer Teil erstmals präsentiert wurde, ist die Ausstellung gut bestückt. Auf Begeisterung stieß vor allem auch der originalgetreue Nachbau des Malerateleiers und die Bibliothek.

Die Ausstellung ist noch bis zum 15. Januar 2017 geöffnet.

Sitte gilt als einer der wichtigsten Vertreter der DDR-Kunst und des sozialistischen Realismus.

wiki: willi sitte Namensnennung: Bundesarchiv, Bild 183-R0421-0032 / Kohls, Ulrich / CC-BY-SA 3.0
wiki: Namensnennung: Bundesarchiv, Bild 183-R0421-0032 / Kohls, Ulrich / CC-BY-SA 3.0
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Ernst Ludwig Kirchner | Straßenbild vor dem Friseurladen

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Ein Kirchner für das Albertinum

Ein bekanntes Brückegemälde befindet sich seit Januar 2016 wieder im Besitz Dresdens. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden kauften das Kirchner Werk „Straßenbild vor dem Friseurladen“ für eine nicht benannte Summe. Für die Kunstsammlungen Dresden ist der Erwerb ein phänomenaler Zugewinn.

Von den Nazis als…

…entartet bezeichnet, aussortiert und letztendlich veräußert, kehrt das Werk nun nach fast 80 Jahren an seinen Ursprungsort zurück. Laut Information der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden konnte das 1926 entstandene Bild mit Hilfe vom Bund und von Förderern im Rahmen einer Privatauktion angekauft werden.

Die Entfremdung …

…zieht sich als Leitmotiv durch das Bild. Eine Frau betrachtet das Schaufenster eines Friseursalons. Neben ihr bewegen sich sechs teilnahmslos wirkende Figuren. Grün und Orangetöne dominieren in der Komposition und unterstreichen den Warm-Kalt Effekt. Die Frisurenköpfe im Schaufenster mit zum Teil entblößtem Busen setzen einen zarten, erotischen und etwas schutzlos wirkenden Kontrapunkt zu den düsteren Männergestalten vor dem Schaufenster.

Im Jahre 1926 entstand…

…das „Straßenbild vor dem Friseurladen“. Als Dauerleihgabe stellte es die Stadt Dresden als damaliger Käufer der Gemäldegalerie zur Verfügung. Bis 1933 hing das Bild im Semperbau am Zwinger und anschließend, welch Irrsinn, in der Ausstellung „Entartete Kunst“ im Lichthof des Neuen Rathauses. Schlussendlich im Jahr 1937 wurde der Friseurladen von den Nazis als „entartet“ verkauft.

Über den Künstler: Kirchner war Gründungsmitglied der Dresdner Künstlervereinigung „Brücke“. Sein Werk wandelte sich vom Impressionismus zum Expressionismus. Viele seiner Bilder wurden als entartet eingestuft und zerstört. Im Juni 1938 nahm sich Ernst Ludwig Kirchner das Leben.

Kirchner Straßenbild-vor-dem-Friseurladen
Bildquelle: wikimedia – pd

 

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Freiburg: Zusatztermine Aufnahmeprüfungen hKDM

hKDM Kunst Presse freiburg

Aktuelle Meldung der hKDM Freiburg vom 07.01.16

  • Im Februar 2016 werden an der Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik (hKDM) Freiburg zusätzliche Aufnahmeprüfungs-Termine für alle Bachelor-Studiengänge angeboten.
    Bei Bestehen der Prüfung ist der Studienbeginn zum Sommer- und zum Wintersemester 2016 möglich.

Zusatztermine für Aufnahmeprüfungen an der hKDM Freiburg:

Aufnahmeprüfung Bildende Kunst: 23.02.2016

Bewerbungsfrist: 16.02.2016

Online Aufnahmeprüfung Bildende Kunst: 24.02.2016

Bewerbungsfrist: 16.02.2016

Aufnahmeprüfung Integrierte Gestaltung: 23.02.2016
Bewerbungsfrist: 16.02.2016

Online Aufnahmeprüfung Integrierte Gestaltung: 24.02.2016
Bewerbungsfrist: 16.02.2016

Bewerbungsgespräche für Informatik für audiovisuelle Medien: Termine sind nach Vereinbarung möglich
Bewerbungsfrist: 16.02.2016

Live Auditions Populäre Musik/International Program in Popular Music: 20.02.2016
Bewerbungsfrist: 09.02.2016

Online Auditions Populäre Musik/International Program in Popular Music: 27. 02.2016
Bewerbungsfrist: 09.02.2016

Weitere Informationen unter www.hkdm.de/studium/studienangebot/

NEU: Start Musikstudium jetzt auch im Sommersemester

Ab dem Sommersemester 2016 bietet die hKDM nun auch für den Studiengang Populäre Musik und International Program in Popular Music

einen Studieneinstieg zum Sommersemester an. Somit können ab sofort alle Bachelor-Studiengänge an der hKDM zum Sommer- sowie zum Wintersemester begonnen werden.

Um sich über die Studienangebote und über die Hochschule zu informieren, können sich

Interessenten kostenlos Infomaterial zuschicken lassen. Bestellung Informationsmaterial > www.hkdm.de/hkdm/infomaterial-anfordern/

Termine für eine persönliche Studienberatung zu sämtlichen Studiengängen können zudem mit Miriam Krieg oder Laura Kaufmann vereinbart werden:

Telefon: +49 (0)761 – 89 76 51 02

E-Mail: studienberatung@hKDM.de

Informationsabend zu allen Bachelor-Studiengängen

Am 03. Februar 2016 findet um 18.30 Uhr in der hKDM (Haslacher Str. 15, 79115 Freiburg) ein Informationsabend zu allen Bachelor-Studiengängen statt.

Um Anmeldung wird gebeten, entweder per E-Mail an: studienberatung@hKDM.de oder Tel.: +49 (0)761 – 89 76 51 02. Bitte bei der Anmeldung den gewünschten Studiengang angeben.

Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an Julia Diehm wenden.

Julia Diehm
Marketing & Hochschulkommunikation

fon: +49(0)761-47 87 96 5

hKDM Kunst Presse freiburg