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Claude Monet Ausstellung | Städtetrip Basel

Monet - In der Barke, 1887 © RMN-Grand Palais (Musée d Orsay) Hervé Lewandowski

Claude Monet lädt ein zur Kulturreise nach Basel

Seitdem Kulturreisen in Europa immer beliebter werden öffnen auch mehr Museen Ihre Tore für Kunstfans. Genauso beliebt wie feste Sammlungen sind Sonderausstellungen bedeutender Künstler. Wer sich für den Städtetrip Basel  interessiert, kann ab 22. Januar 2017 einen Meister des Impressionismus mit einem Besuch ehren. Die Fondation Beyeler präsentiert vom 22. Januar bis zum 28.Mai  2017 aktuell 50 Werke des französischen Malers Claude Monet. Anlass ist der 20 Geburtstag seit Bestehen des Schweizer Kunstmuseums.  Nichtsdestoweniger klettert die Schweiz damit auch ein Stück höher im Tempel europäischer Kulturstädte.

Kurzum: die Stadt am Rhein ist sehr gut mit Kunst bestückt. Somit bleibt die Fondation Beyeler das meistbesuchte Kunstmuseum der Schweiz. In den Sammlungen finden sich zahlreiche bekannte Künstler, deren Kunstwerke auf einer räumlichen Ebene mit wechselndem Tageslicht erlebbar werden.

Der Maler Claude Monet (1840 – 1926)

In Ihrer Ausstellungsankündigung spricht die Fondation Beyeler von einem wahren Fest des Lichtes und der Farben. Monet verstand es, seine Betrachter mit einem magischen Zauber zu fesseln. Berühmt sind seine Gemälde „Frauen im Garten“(1866) und „In der Barke“ (1887). Beide Gemälde befinden sich im Musée d`Orsay in Paris.  Das Werk „In der Barke“ hat Monet im Licht eines sonnendurchfluteten Sommertages gemalt. Hierdurch zeigt sich besonders in diesem Bild seine ganze Stärke im Umgang mit Licht und Farbe.

claude monet Monet - In der Barke, 1887 © RMN-Grand Palais (Musée d Orsay) Hervé Lewandowski
„In der Barke“ (1887) © RMN-Grand Palais (Musée d Orsay) Hervé Lewandowski

Innerhalb der Ausstellung wird die künstlerische Entwicklung Monets vom Impressionismus bis zum Spätwerk in einer Retrospektive beleuchtet. Es werden Landschaften vom Mittelmeer bis zur Atlantikküste zu sehen sein. Darüber hinaus gibt es Wiesen, Kathedralen und Brücken im Wandel der Tages-und Jahreszeiten. Besser ausgedrückt: Beeindruckende Werke sind es, die den visuellen Weg zum Kunstfreund finden.

Darum jetzt eine Städtereise in die Schweiz und 50 Meisterwerke erleben

Überdies setzten sich die von Beyeler präsentierten 50 Meisterwerke aus privaten Sammlungen und Leihgaben von Museen zusammen. Und zwar:  Das Musée d’Orsay (Paris), das Pola Museum of Art (Japan), das Metropolitan Museum (USA/New York) und das Art Institute (USA/Chicago)

Auf jeden Fall ist eine Kulturreise in die Schweiz, speziell eine Städtereise nach Basel, besonders empfehlenswert. Insbesondere aus diesem Grund haben wir für Euch noch eine Bildergalerie zum Thema Städtereise Basel angehängt.

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Zum fröhlichen Nix | Der ultimative Treff für Kunst in Blaubeuren

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Als ein lebendiger Treffpunkt der lockeren und fröhlichen „Art“ versteht sich das Kulturlokal „Zum fröhlichen Nix“ im Herzen Blaubeurens. Spaß und Entspannung werden hier im Kleinkunstcafé genauso groß geschrieben wie richtig gute Mucke, jede Menge interessanter Ausstellungen sowie Themenabend, Lesungen und Kabarett. Der rege Betrieb sorgt für regen Austausch über alles, was aktuell läuft in Sachen Kunst und Kultur. Das Nix ist die ultimative Anlaufstelle für Liedermacher, Workshopler, Künstler, Kabarettisten, Theaterleute, Literaturfreaks und natürlich für all die vielen Gäste, die sich eine kulturelle Sternstunde inklusive herzlicher Gastlichkeit inmitten netter Leute gönnen wollen. Aber Vorsicht – das macht süchtig 🙂 Übrigens gibt es auch für alle Fußballfreunde im Nix was zu sehen. Was? Na die WM 2014 natürlich !!!! Unter zwar unter dem Motto: Fussball für Randgruppen !!! Klar gibt es auch noch jede Menge anderer Fröhlichkeiten – so zum Beispiel ein Quiz mit dem Wirt „Frag den Wirt“ (das ist Hans Wild, der Wirt, mein ich :)) alle 14 tage immer am Mittwoch ab 20 Uhr. Oder die legendären, weil meist immer vorbestellten „Frühstückskonzerte“ oder das hauseigene Nix TV – aber was schreib ich – schaut´s euch am besten hier an was es alles so zu staunen gibt>>>>>>>

Die ideale Location für eine Kunstausstellung

Und noch etwas dürfte, gerade vor allem für die bildenden Künstler sehr interessant sein. Das Nix präsentiert eure künstlerischen Arbeiten über einen Zeitraum von 3 Monaten ! Und das Beste ist: Dabei kommt so richtig Fahrt auf, denn hier trifft sich das kunst- und kulturinteressierte Publikum aus Blaubeuren, dem Umland und dem „Von-weiter-her“!. Also worauf wartet ihr???

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Die Blaue Fabrik Dresden und die Ausstellungsreihe parablau

Nach dem erfolgreichen Umzug der Blauen Fabrik auf die Königsbrücker Straße 21-29 in Dresden ins neue Domizil (wir berichteten ja bereits auf unserem Blog darüber…) geht es nun 2014 auch mit der erfolgreichen im Jahr 2012 gegründeten Ausstellungsreihe „parablau“ weiter. Besonders interessant ist die künstlerische Kooperation zwischen der in Dresden ansässigen Künstlervereinigung Blaue Fabrik und der Künstlergruppe Kompot in Ùsti.  Die Ausstellungsreihe läuft daher auch unter dem Titel  „[parablau]: Dresden / Ústi nad Labem“. Junge Kunst aus Ústi wird in Dresden gezeigt und Dresdner Kunst findet nach Ústi. Dies ist eine lebendige Bereicherung für zeitgenössische Kunst in beiden Städten. Begleitet wird der Austausch von Workshops und weiteren Symposien. Das komplette Projekt wird dokumentiert und schlussendlich in einem dreisprachigen Ausstellungskatalog präsentiert.

Das Ausstellungsprojekt startete am 4.7.2014 mit der Ausstellung „cadere“ von Heike Yvonne Pesch alias daSinsci (photography & photoshop-arts). Hier die Termine für 2014 im Überblick

Vernissagen
Freitag, 4.7.14 DRESDEN: Vernissage “cadere” – photography & photoshop-arts by Heike Yvonne Pesch alias daSinsci
Freitag, 1.8.14 DRESDEN: Vernissage n.n. – exhibition artists from Usti
Mittwoch, 6.8.14 ÙSTI: Vernissage “cadere” Heike Yvonne Pesch
Freitag, 7.11.14 DRESDEN Vernissage “Köpfe, Körper und Kanonen” – paintings byx Iris Hilpert, Giorgio Masnikosa, Barbara Rapp, Loris Cavallo und Wolf-Dieter Köpfer
Freitag, 6.12.14 DRESDEN Vernissage nn. – exhibition artists from Ùsti
Mittwoch, 10.12.14 ÙSTI Vernissage “Körper Köpfe und Kanonen”…

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Wiedereröffnung in neuer Location – Blaue Fabrik Dresden (im Exil)

Im Anhang findet ihr ein Interview mit Holger Knaak von der Blauen Fabrik in Dresden. Fein, dass es also wie gewohnt nun am neuen Ort (Exil) weitergeht bzw. eine akzeptable Zwischenlösung gefunden wurde.

Zum Beitrag: Frizz 0414 Dresden – Blaue Frabrik

 

 

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Kunst in der DDR – ein virtueller Kunstort

Ziel des Projektes „Kunst in der DDR“  ist es, dem Fachrezipienten wie auch dem kunstinteressierten Laien die Entwicklung der DDR-Kunst näherzubringen und in weiten Teilen auch verständlich zu machen. Was waren die Triebfedern für die Künstler in der DDR, in welcher Weise flossen gesellschaftliche Erfahrungen mit in die Bildwerke ein, wie sah es mit der Auftragskunst aus? Es handelt sich um ein Angebot des Verbundprojektes „Bildatlas: Kunst in der DDR”. Gefördert wird das Projekt  von folgenden Institutionen

  • Technische Universität Dresden (Lehrstuhl für Soziologische Theorie, Theoriegeschichte und Kultursoziologie)
  • Staatliche Kunstsammlungen Dresden (Galerie Neue Meister)
  • Kunstarchiv Beeskow (ehemals „Sammlungs- und Dokumentationszentrum Kunst der DDR“)
  • Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Auf der Webseite befinden sich weiterhin in übersichtlicher Anordnung der Bildatlas, welcher eine umfassende Dokumentation der zwischen 1945 und 1990 in der SBZ und der DDR entstandenen Malerei beinhaltet.  Mehr als 20 000 Werke in 165 Sammlungen sind aufgelistet, welche sich in Museen, Unternehmen, Sonderdepots und privaten Einrichtungen befinden. Gegliedert ist der Bildatlas in Werke, Sammlungen sowie Künstlerinnen udn Künstler.

Die Rubrik „Wissenswerkstatt“, welche den Besucher einlädt, auf einem virtuellen Rundgang durch 4 Jahrzehnte die kunstgeschichtliche Entwicklung der DDR kennenzulernen, ist bereichert mit Beiträgen, Interviews, Themenanregungen, einem Glossar und einer Chronik.

Eine aktuelle Ausstellung zur Thematik läuft noch bis 3. Februar unter dem Ausstellungstitel „Abschied von Ikarus“ im Neuen Museum Weimar.

Fazit: Alles in allem ein bemerkenswertes Projekt, zu dem es auch einige kritische Fragestellungen gibt, wie es das Interview mit dem Dresdner Soziologen Prof. Karl-Siegbert Rehberg, dem Forschungskoordinator des Projektes deutlich macht. – Hier geht es zum  Interview der Lausitzer Rundschau .

Das Projekt ist nicht zuletzt eine Antwort auf den deutsch-deutschen Bilderstreit‹, der 1999 in der europäischen Kulturhauptstadt Weimar mit der Ausstellung »Aufstieg und Fall der Moderne« seinen Höhepunkt fand.  Es ist eine Herausforderung, so Professor Rehberg, Kunst aus der DDR zu zeigen und diese dabei nicht aus den historischen Zusammenhängen zu reißen oder zur bloßen Illustration der Geschichte zu machen.

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