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Antoni Gaudí

Antoni Gaudí  (* 25. Juni 1852 in Reus, möglicherweise in Riudoms; † 10. Juni 1926 in Barcelona), den schon im Kindesalter geometrische Formen faszinierten, zählt zu den herausragendsten Architekten des 19. und 20. Jahrhunderts. Runde und organisch wirkende Formen, wie sie auch oft in der heutigen Zeit wiederzufinden sind, prägten seinen einzigartigen Stil. Nicht nur der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser orientierte sich später in einigen seiner Arbeiten an Gaudís Stil.

Bekannte Bauwerke 

– Park Güell / Barcelona

– Sagrada Família / Barcelone (unvollendet)

– Casa Mila

– Casa Battló

 

 

 

 

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Wenn das Antoni Gaudí wüsste !

Was ist moderne Bausoftware? Was kann sie wirklich? Und was verbirgt sich hinter den geheimnisvollen drei Wörtern Building Information Modeling? Ganz einfach:  Es gibt Zukunftsmusik, die wir heute schon hören können und die einige Erfinder und Bauingenieure ganz bestimmt am liebsten schon gestern gehört hätten. Um der Sache etwas auf den Grund zu gehen, sei an der Stelle eine Frage gestellt: Was wäre denn eigentlich gewesen, wenn der große spanische Architekt Antoni Gaudí solche Möglichkeiten wie sie die Bausoftware bietet gehabt hätte, um seine genialen Visionen von moderner und stylischer Architektur umzusetzen? Wären seine Bauwerke dann noch gigantischer, noch effektvoller geworden? Oder hätte er vielleicht noch mehr Bauwerke in kürzerer Zeit kreieren können? Die Frage kann natürlich nur hypothetisch beantwortet werden, jedoch geht die mögliche Antwort tendenziös stark in die folgende Richtung: Ja, er hätte die Mittel und Möglichkeiten der vereinfachten Umsetzung seiner Ideen höchstwahrscheinlich begrüßt, denn nur ein modern und zukunftsorientiert denkender und handelnder Mensch kann Großes vollbringen. Doch damit nicht genug. Wer mehr Erfolg durch schlanke und innovative Geschäftsabläufe, die bis ins Detail  optimiert sind, sein Eigen nenne will, der merke sich folgende drei Buchstaben ganz genau: Building Information Modeling. Das Kürzel BIM  steht für Building Information Modeling und sichert in der Hochbauplanung, dem Ingenieur- und Tiefbau und in der Anlagenproduktion die reibungslosen Projektabläufe, die so wichtig sind für den Erfolg und die effiziente Umsetzung neuer Ideen. Architekten, Designer, Künstler, Planer und Ingenieure lieben es, ihre künftigen Projekte schon mal im Vorfeld visuell  vor sich zu haben. Genau dafür bietet Autodesk mit seinem 3D-Modellierungs, Animations- und Renderingprogramm die ideale maßgeschneiderte Lösung. Mit diesen Softwarelösungen für die Bauplanung werden Nutzer zu Erfindern und Architekten mausern sich rasant zu wirklichen Visualisierungsexperten. Ob es sich um die Planung von Straßen, Wasserwegen oder Schienennetzen handelt, mit der jeweils passenden Visualisierungs- und Projektsoftware von Autodesk haben Bauplaner eine kleine Rechnung mit riesigem Nutzen. Schließlich wir heute niemand mehr Ingenieur, nur um sich künftig durch Papierberge zu wühlen und dabei alle schönen Ideen immer wieder zu vernachlässigen. Zusammenfassend kann festgehalten werden. Erst kommen die Vision und danach die technische Umsetzung. Für beides bietet die 3d animiert Bausoftware eine ideale Lösung!

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Bildquelle: Autodesk – mit freundlicher Genehmigung von CCDI Group
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Was ist Modern, oder was ist Moderne?

Aus einer populären Sicht wird der International Style in der Architektur  als DIE  klassische, moderne Architektur wahrgenommen. In der Malerei hat vor allem Mondrian, oder auch Kandinsky mit seiner Auflösung der Gegenständlichkeit, beide auch eng verknüpft mit dem Bauhaus, eine enorm prägende Wirkung darauf, was als  Modern wahrgenommen wird und wie mit einer Zeitepoche die wir allgemein als  funktional, nüchtern, streng und schmucklos betrachten, umgegangen wird. Malewitsch mit seinem „Schwarzen Quadrat auf weißem Grund“, das  1915 erstmals ausgestellt wurde, liefert einen intellektualistischen  Hintergrund der Avantgarde jener Zeit, ohne den wir moderne Ästhetik nicht denken können. Aber tun wir damit einer Zeit, deren künstlerische Ausdruckskraft und Gestaltungspotential so vielschichtig ist und deren Kunst sich in so viele unterschiedliche Stilrichtungen einteilen lässt, nicht unrecht?

Schwarzes Quadrat – Kasimir Malewitsch (1915) – wikipedia – public domain

Übergehen wir damit nicht gerade den sinnlichen Aspekt der sich besonders in den Anfängen der modernen Architektur, wie bei Antonio Gaudis Bauten oder in Rudolf Steiners organischer Architektur ausdrückt? Oder wollen wir den unmittelbaren und reizvollen Zugang bei expressionistischen Malern wie Otto Mueller oder den humorvollen Zugang bei Alexej Jawlensky einfach ignorieren? Würden wir den Begriff der Moderne in Architektur, Philosophie, Literatur, Malerei und Musik genauer und bist in jede Einzelheit betrachten, so wären wir schlichtweg überfordert, denn gerade dort haben sich Bewegungen in Kunst und Gesellschaft großartige Freiheiten erkämpft deren Möglichkeiten uns aber auch zu enormer Verantwortung drängen. Ein Bruch mit dieser Tradition oder auch eine Abgrenzung gegenüber der Vielfalt der künstlerischen Strömungen dieser Epoche, die man kaum unter einem Begriff zusammenfassen kann, halte ich persönlich für den falschen Weg. Somit kommt es, wie bei allem im Leben, darauf an was man daraus macht –  zum Guten, oder aber auch zum Schlechteren.