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Klosterruine zum Heiligen Kreuz Meissen Ausflugsziele

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Ausflug Klosterruine Meissen

Ein Ausflugs-Muss für alle Liebhaber des Mittelalters ist die Klosterruine zum Heiligen Kreuz in Meissen, genauer gesagt im Meissener Umland. Sie befindet sich noch recht stadtnah und ist harmonisch eingebettet in das romantische Elbtal. Die Gründung reicht bis in das Jahr 1200 zurück. Bezeichnet wird dort eine Kloster Heilig Kreuz . Die ehemalige Klosteranlage wird heute vom Hahnemannzentrum Meissen bewirtschaftet.

Bei niesligem jedoch mildem Wetter machten wir uns am gestrigen Sonntag auf zu den Meissner Klosterruinen. Es war Tag des offenen Denkmals. Das Hahnemannzentrum hatt zum 20. Jahrestag seine Pforten weit geöffnet und zog zahlreiche Besucher aus nah und fern an. Uns beeindruckte vor allem die optisch reizvolle Ansicht, welche sich, da das Wetter mäßig war, leider nicht besonders ausdrucksvoll in den Fotos wiederfindet. Sie dienen daher nur als Anregung, sich selbst vor Ort ein Bild zu machen.  Ob zu Fuß oder per Fahrrad. Auch der Weg zu den Klosterruinen bietet einen wundervollen Eindruck linkselbischen Flairs. Das Foto ganz links entstand auf dem Hinweg und zeigt das sagenumwobene Meissner Scheechhäusel.

Natur und mittelalterliche Baukunst in einem gekonnten Ensemble

Auch wenn uns wir oft bevorzugt den Radweg in Richtung Winkwitz für unsere Ausflüge wählen, so ist doch die Besichtigung der Klosterruinen zum Heiligen Kreuz immer wieder ein kleiner Höhepunkt. Die altertümliche Ruine vor dem Elbtal, in deren Klostergärten sich die verschiedensten Pflanzen und Kräuter finden, dazu die Kellergänge, in denen Ausgrabungen sorgsam ausgestellt sind. Ebenso beschaulich ist ein freier Blick durch die Klosterruine in Richtung Burgberg. Nicht nur landschaftlich, sondern auch in geschichtlicher und archäologischer Hinsicht bieten die Klosterruinen in Meißen eine ganztägige kulturelle Bereicherung. Wer mehr zur jetzigen Nutzung erfahren will, der findet auf den Internetseiten des Hahnemannzentrums alle erforderlichen Informationen. Wir für unseren Teil genossen einfach die wundervolle Meißner Landschaft, den linkselbischen Radausflug und ein Stück Kunst mittelalterlicher Baukultur. Unter den empfohlenen Ausflugszielen rangiert die Klosterruine zu einer festen Größe.

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Großes Kruzifix im Dom zu Meissen | Westturmfront und Langhaus | unbekannter Künstler 15. Jhd

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Während eines Besuches zur Langen Nacht in Meißen am 12. Juli 2014 führte uns der Weg auch in den Dom. Das Streichorchester Meißen spielte unter anderem auch sehr bewegend ein Stück aus „Schindlers Liste“. Während der musikalischen Darbietung, welche im Langhaus (Westturmfront) des Meißner Doms stattfand, blieb genügend Zeit, sich eingehend mit der sehr einheitlichen hochgotischen Baukunst und  insbesondere auch mit den Figuren der verschiedenen Künstler an Altar und Fensterfront zu befassen, deren Eindringlichkeit der Darstellung den Betrachter unwillkürlich in seinen Bann zieht.

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Neben dem berühmten Kruzifix mit Kandelaber aus Meissener Porzellan von Johann Joachim Kaendler ist auch das große hängende Kruzifix sehr zu beachten. Es stammt von einem unbekannten Meister und wurde um das Jahr 1500 geschaffen. Die für die damalige Zeit typische Darstellung der Geißelmale sowie die sehr realistische figurative und detailgetreue Gestaltung und nicht zuletzt die Größe der Figur sind beeindruckend.

 

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Walter Gropius

Geboren am 18. Mai 1883 in Berlin
Gestorben am 5. Juli 1969 in Boston, Massachusetts

  • deutsch-amerikanischer Architekt und Gründer des Bauhauses
  • neben Ludwig Mies van der Rohe und Le Corbusier Mitbegründer der modernen Architektur

Werke

Fagus-Werk, Alfeld, 1. Bauabschnitt 1911/1912, 2. Bauabschnitt 1913/1914, Ergänzungen bis 1925, UNESCO-Welterbe
Haus Lewin, Berlin, Fischerhüttenstr. 106, 192
Pan-Am-Wolkenkratzer in Manhattan, 1957–1959

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Ludwig Mies van der Rohe

Geboren am 27. März 1886 in Aachen
Gestorben am 17. August 1969 in Chicago

– deutsch-amerikanischer Architekt
– gilt als einer der bedeutendsten Architekten der Moderne
– Seine Baukunst gilt dem Ausdruck konstruktiver Logik und räumlicher Freiheit in klassischer Form
– moderne Tragstrukturen aus Stahl, die eine hohe Variabilität der Nutzflächen und eine großflächige Verglasung der Fassaden ermöglichten

Motto: „Weniger ist mehr“.

Werke

Barcelona Pavillon (1929)
Villa Tugendhato, Brno (1930)
Denkmal für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, Berlin (1926)

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Otto Koloman Wagner

Geboren am 13. Juli 1841 in Penzing (bei Wien)
Gestorben am 11. April 1918 in Wien

– bedeutendster österreichischer Architekt und Stadtplaner mit Weltgeltung der Stadt Wien in der Belle Epoque (und Fin de siècle)
– zahlreiche Jugendstilbauten

Bauwerke

St. Johannes Nepomuk Kapelle (1895)
Hosenträgerhaus (1888)
Otto-Wagner-Brücke über die Wienzeile (Entwurf von 1894)