Galerie sucht neue Künstler

Die Mär vom suchenden Galeristen…

hält sich, nicht zuletzt der passenden Suchkriterien wegen, wie eine feste Variable in den Köpfen vieler bildender Künstler und solcher, die es werden wollen. Bei gründlicher Recherche stellt sich jeweils sehr schnell heraus, dass es den suchenden Galeristen, der noch dazu den oder die Künstler weiter bringen kann,   schlicht in dieser Form nicht gibt. Warum? Ganz einfach, weil eine Galerie im professionellen Kunstbetrieb keine neuen Künstler sucht, sondern in den meisten Fällen über aufregende neue Kunst stolpert.

Etablierte Schnittstellen

Zudem gibt es bei den etablierten Galerien bereits bestehende Zugangswege über  Kunstakademien, in denen Meisterschüler und andere fähige junge Künstler über  interne Strukturen, Präsentationen und Stipendien ohnehin in den Fokus etablierter Galerien gelangen. Sie werden dorthin in aller Regel auch von der Akademie vermittelt, wenn Ihre Kunst hoffnungsvoll ist, somit erfolgversprechend ist. Aber was sagt uns dies nun genau? Dass der Markt mehr als gesättigt ist im Bereich Kunst, dürfte auch Nicht-Eingeweihten so ziemlich klar sein.

Auch gibt es eine Unzahl so genannter Pseudo-Galerien, die Ihre „Galerie“ zumeist aus einem reinen Eigennutz betreiben. Dieser ist vornehmlich, Ihre eigene oder die Kunst Ihrer Kollegen vorteilhaft zu präsentieren. Dazu wurde die Galerie ja überhaupt erst gegründet. Darüber hinaus gibt es noch die ganz speziellen Galerien, nämlich jene, die „Künstler suchen“ zum Zwecke der nachträglichen Abzocke. Wie das aussieht, zeigen viele Beispiele aus der Praxis. Oft wird von den Künstlern Geld verlangt, damit sie Ihre Kunstwerke ausstellen dürfen.

Auf nach Amerika…

…lauten da Parolen von so genannten Galerien, die angeblich auf dem Kunstmarkt etabliert sind. So mancher Künstler lässt sich darauf ein, nur um sagen zu können, dass er schon mal in den USA oder anderen einschlägigen Kunstorten ausgestellt hat. Schaut man dahinter wird schnell klar, dass Ausstellen gegen Gebühr null Substanz hat. Ein möglicher Professionalisierungsschritt wird in unserem kleinen Leitfaden für Künstler aufgezeigt. Er beschreibt sachlich und dennoch unterhaltsam einige Möglichkeiten wie sich auch autodidaktisch arbeitende Künstler real um eine hochwertige Ausstellung bemühen können. Es wird aufgezeigt, dass es auch auf dem disziplinierten Weg der Selbstkritik nach oben offen bleibt.

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III. Auflage zum Leitfaden für Künstler

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