Das Voynich Manuskript und neue interessante Sichtweisen

Mögliche Erklärung zur Entstehungsart des Voynich Manuskriptes

In einem recht aktuellen Beitrag auf dem Voynich Blog von Jürgen Hermes vom 29.07. diesen Jahres wird die Frage aufgegriffen, ob es sich beim Urheber des berühmten Voynich Manuskriptes um einen Autokopisten gehandelt haben könnte. Kern dieser Hypothese bildet die Recherche und Forschung von Torsten Timm. Dessen Beitrag zum Thema Voynich Manuskript ist hier abgelegt >>>> 

Es sei mir an dieser Stelle eine kurze eigene Betrachtung erlaubt: In einem meiner letzten Gespräche zu diesem Thema meinte mein damaliger Gesprächspartner, dass das Voynich Manuskript, wenn es denn „echt“ sei, kein Mensch geschrieben haben könne, da kein Mensch in der Lage sei, in solchem Umfang nahezu ohne Fehler, Verbesserungen bzw. Korrekturen einen derart langen unzusammenhängenden Text zu schreiben. In der Tat ist der Text nahtlos, ohne sichtbare Unterbrechung geschrieben.Bliebe also die Vermutung, dass er per Automatismus, sei es nun ein Computer oder dergleichen, gefertigt wurde. Da es dies im Mittelalter nicht gab, muss es eine andere Erklärung geben. Mittlerweile gibt es derart viele Deutungen und Hypothesen, dass man annehmen könnte, die Forschung zum Voynich Manuskript habe sich ausgeschöpft, jedoch:

Torsten Timm´s Hypothese liegt ziemlich nah bei der meines damaligen Gesprächspartners, denn er folgert, dass es sich beim Voynich-Manuskript-Verfasser um einen „Autokopisten“ gehandelt haben könnte, dem zwar kein „Werkzeug“ zur automatischen Schreibe zur Verfügung stand, der sich jedoch einer wiederkehrenden Zeichenfolge, die er jeweils leicht abwandelte, bedient hat. Dabei „spiegelt“ er vorhanden Inhalte und wandelt sie lediglich leicht ab. Freilich ergäben diese ganzen Sätze dennoch keinen Sinn aber Timms Forschung zum Thema Voynich würde zumindest die Reibungslosigkeit und Flüssigkeit des Voynich Manuskript Textes erklären.

Wie auch immer, der Text vom Timm ist interessant und gar nicht mal so spektakulär, sondern im Gegenteil schlüssig und nachvollziehbar. Die Frage nach dem „Warum“ bleibt zwar auch mit dieser Hypothese unbeantwortet, erklärt aber zumindest eine mögliche Entstehungsart. Lest auch unbedingt unsre weiteren Beiträge zum Thema Voynich Manuskript.

voynich manuskript illustrationsbeispiel - wiki-pd

voynich manuskript illustrationsbeispiel – wiki-pd

 

Kommentar verfassen

Blog abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du dich damit einverstanden.

Cookies sind kleine Dateien, die es ermöglichen spezifische Informationen zu speichern. Cookies dienen der Benutzerfreundlichkeit und um statistische Daten der Webseitennutzung zu erfassen.

Nutzer können den Einsatz von Cookies steuern. Viele Browser haben eine Option mit welcher das Speichern von Cookies eingeschränkt oder komplett verhindert wird. Allerdings kann bei Verzicht auf Cookies die Nutzung von Webseiten eingeschränkt werden.

Schließen