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Reale Ausstellungsmöglichkeiten – Teil 2

Galerie Kunst aktuell – Reale Ausstellungsmöglichkeiten für Künstler – Teil 2

….wie versprochen geht es weiter mit unseren Betrachtungen zum Thema „Reale Ausstellungsmöglichkeiten für Künstler“. Im zweiten Teil der Reihe möchte ich noch einmal etwas intensiver die verschiedenen, im Bereich des virtuellen und realen Kunstgeschehens existierenden, Möglichkeiten der Präsentation künstlerischer Arbeiten ausleuchten.

Rar sind sie gesät, diese wirklich guten, weil fachlich auch relevanten Möglichkeiten der Präsentation und gar mancher mag und kann gar nicht mehr wirklich unterscheiden, welche von diesen Möglichkeiten zum Ausstellen der  eigenen Kunst nun auch wirklich richtig sinnvoll sind. Viele Kollegen sind auch im Laufe der Jahre zu der Erkenntnis gekommen, dass in den meisten Fällen außer Spesen ganz einfach nix gewesen ist bei dieser ganzen Ausstellerei. Denn es macht schon immens viel Arbeit, eine Ausstellung vorzubereiten…usw….aber das weiß man ja….

Ich habe nun jedoch etwas recherchiert und kann zumindest einige Varianten guten Gewissens empfehlen. Wichtig ist dabei vor allem, dass so gut wie keine zusätzlichen Kosten für den Kollegen entstehen sollten. Was sich zwar eigentlich von selbst verstehen sollte, jedoch oftmals ganz einfach in der Realität verschleiert wird….sprich…es entstehen ja dann doch Kosten…und zwar ganz konkrete Kosten für Transport, Porto, evt. Übernachtung, Spesenbeteiligung, Beteiligung an den Kosten der Ankündigung und Werbung usw. …usf…Dies alles ist Geld, welches der Künstler ganz einfach nicht hat, auch gar nicht haben kann, auch gar nicht haben muss, denn er ist vor allem und immer ganz für seine Kunst da und Kunst ist nun einmal kein Geschäft, schon gar kein gewinnbringendes, schon gar kein gewinnorientiertes und schon erst recht kein gewinngarantierendes Geschäft, basta!

Ausnahme Produzentengalerie

Eine Ausnahme bilden im ganzen Gewirr der verschiedenen Ausstellungsmöglichkeiten ggf. noch die Produzentengalerien, die eine Anzahl an Künstlern zu einem Künstlerkollektiv bündeln, oft benennen sich diese auch mit einem für die Künstlergruppe typischen und treffenden Künstler-Gruppennamen, dies sollte auch so sein, um von Vornherein evt. auftretende Verwirrungen klar zu rücken. Denn in der Praxis ist es oftmals so, dass erst auf den zweiten Blick klar wird, dass es sich gar nicht um eine Galerie im herkömmlichen Sinne handelt,sondern um eine Produzentengalerie mit Focus auf die Aktivitäten des Inhabers als Galeristen. Mein klarer Tipp für diese Galeristen oder vielmehr Pseudogaleristen kann daher nur lauten: Klarer Focus auf der namentlichen Benennung des Unterfangens als Produzentengalerie. So und nicht anders werden falsche Erwartungen der Künstlerkollegen im Vorfeld aus dem Weg geräumt……

in Kürze geht es mit dem  3. Teil hier weiter. Ein weiteres Teilthema dort wird sein “ Ausstellungen zu organisieren – von Künstlern für Künstler!“

Dranbleiben lohnt sich in jedem Fall….denn im 3. Teil kommt eine erste reale Ausstellungsmöglichkeit, die ich euch präsentieren möchte.

Bis dahin empfehlen wir unseren Leitfaden „Gestatten, Künstler mein Name!“. Den könnt ihr für läppische 3,92 Euro hier gleich kaufen und sofort lesen 🙂 

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