Leonardo da Vinci | Mona Lisa

Wer ist sie, die uns da so offensichtlich zulächelt, so wissend, dass es einem fast Schauer über den Rücken treibt? Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich bei Mona Lisa um das Konterfei von Lisa del Giocondo, einer  florentinischen Kaufmannsgattin. Aus dem Italienischen abgeleitet Monna (eingedeutscht Mona), welches wiederum für Madonna steht.  Doch kommen wir zur nächsten Frage.

Lächelt sie nun eigentlich oder lächelt sie nicht, die Mona Lisa von Leonardo ? Laut Meinung einiger Experten ist das Lächeln in Wirklichkeit kein Lächeln, vielmehr „entsteht“ dieser lächelnde Eindruck erst durch die Kombination mit den Augen. Schaut der Betrachter nur allein auf die Augen, so verstärkt sich das Lächeln zu einem Lachen. Schaut er dagegen auf den Mund, so erscheint der Gesichtsausdruck ganz normal, ohne ein verstärktes Lächeln. Das Lächeln der Mona Lisa liegt somit allein im Auge des Betrachters und speziell in dessen Blickwinkel.  Ob der Künstler dieses Mittel ganz bewusst oder unbewusst benutzt hat, bleibt die Frage.  Die Faszination ist und bleibt bei dem Werk Mona Lisa unbestritten.

Mit Öl Pappelholz hat er das Portrait gezaubert. Es ist nicht übermäßig groß mit seinen 77 cm mal 53 cm Maßen in Höhe und Breite. Enstanden ist es innerhalb eines Jahres 1503 bis 1506 und es hängt im Louvre in Paris. Wo sonst könnte es sein Geheimnis so gut wahren? Und es befindet sich hinter Panzerglas, nachdem es bereits zwei Attentaten (Attacken) ausgesetzt war jeweils im Jahre 1956, eines mit Säure, das andere mittels einem Stein. Das Bild wurde schwer beschädigt und in der Folge aufwendig restauriert. Eine weitere Besonderheit ist, dass dieses Porträt oft – mitunter fast exakt – und/oder zeitgleich von Schülern da Vincis nachgemalt wurde. Alle diese Umstände tragen zur Vertiefung des Geheimnisses um diese Bild noch verstärkt bei.

Kaum ein anderes Gemälde erreichte je eine solch hohe Popularität und Berühmtheit, kein anderes Bild gab Kunstkennern, Wissenschaftlern und Psychologen jeden Genres solche Rätsel auf wie diese Mona Lisa von Leonardo da Vinci.  Ist sie sinnlich oder kühl, ist sie gar androgyn? Verbirgt sie etwas, lacht sie uns an oder gar aus? Vieles ist interpretierbar. Der gehöhte monumentale Eindruck beruht auch auf dem starken Kontrast zwischen dem Hintergrund, welcher vergeistigt erscheint und der Größe der Gestalt Mona Lisas .

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